| 20.07.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Anlässlich ihrer Jahreshauptversammlung in London hat die Vinyl 2010 ihren neunten Fortschrittsbericht vorgestellt. Im Schlussjahr der im Jahr 2000 unterzeichneten und auf einen Zeitrahmen von zehn Jahren angelegten Freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Industrie zeigt der Bericht insbesondere die Fortschritte auf, die 2009 im Hinblick auf die gesteckten Ziele erreicht wurden. Ungeachtet der weltweit schwierigen Wirtschaftslage, die diesen Bereich schwer getroffen hat, wurden im Jahr 2009 insgesamt 190.324 Tonnen Post-Consumer PVC recycelt. Damit ist die PVC-Industrie auf dem besten Weg, eines ihrer ehrgeizigsten Ziele zu erreichen: Die Verwertung von jährlich 200.000 Tonnen Post-Consumer PVC bis 2010. Seit dem Start des Programms sind insgesamt 688.674 Tonnen PVC recycelt worden. Der Vorsitzende von Vinyl 2010, Ashley Reed, betonte bei der Hauptversammlung: "Die Fortschritte beim Recycling waren 2009 besonders eindrucksvoll. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des Rückgangs beim neuen PVC während der Rezession. Das Programm Vinyl 2010 hat unserer Branche die Chance eröffnet, unsere Entwicklung stärker zu steuern und es bietet uns gleichzeitig eine hervorragende Plattform zur weiteren Förderung der Nachhaltigen Entwicklung." Zwei weitere Themen des aktuellen Fortschrittsberichts von Vinyl 2010: - Bis Ende 2010 werden PVC-Produzenten aus neuen EU-Mitgliedsstaaten wie zuvor die entsprechenden Unternehmen der ursprünglichen EU-15-Mitgliedsstaaten ihre Konformität mit den die PVC-Produktion betreffenden ECVM-Charten verifizieren lassen. - Die fortschreitende Substitution von Blei-Stabilisatoren verläuft weiterhin in einem schnellen Tempo und übertrifft bereits jetzt deutlich das selbst gesetzte Ziel. In der EU-15 konnte der Verkauf von Blei-Stabilisatoren seit dem Jahr 2000 um mehr als 68 Prozent reduziert werden Jean-Pierre De Grève, der Generalsekretär von Vinyl 2010, erklärte: "Wir haben für den PVC-Sektor eine sehr starke und glaubwürdige Position erreicht. Das Programm findet heute innerhalb und außerhalb der Branche breite Anerkennung. Diese Freiwillige Selbstverpflichtung hat sich sowohl in umwelttechnischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht sehr positiv ausgewirkt, und sie hat, was nicht minder wichtig ist, das allgemeine Image von PVC sehr positiv beeinflusst.". Der Fortschrittsbericht Vinyl 2010 erläutert auch die Investitionen in F&E zur Entwicklung besserer alternativer PVC-Additive mit geringerem ökologischem Fußabdruck sowie die Entwicklung von innovativen Recyclingtechnologien. "Innovation und grünes Wachstum bilden das Herzstück des EU-Konzepts für Wettbewerbsfähigkeit, wobei es erklärtes Ziel ist, eine kohlenstoffarme Wirtschaft zu erreichen. Das günstige Öko-Profil von PVC, verbunden mit dem beträchtlichen Energieeinsparpotenzial, das durch die Verwendung von PVC-Produkten gegeben ist, sollte es unserer Branche ermöglichen, zum Erreichen dieser europäischen Ziele beizutragen", erklärte Ashley Reed. Der neue Fortschrittsbericht Vinyl 2010 sowie eine kurze Präsentation mit den wichtigsten Zielerreichungen des Selbstverpflichtungsprogramms können von der Webseite heruntergeladen werden. Weitere Informationen: www.vinyl2010.org |
Vinyl 2010, Brüssel, Belgien
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