| 11.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Von den in den USA patentierten zwangsbeschickten Schneidmühlen der Baureihe SB hat Herbold nach eigenen Angaben zwei Jahre nach Markteinführung 80 Anlagen ausgeliefert. Das Feedback der Kunden sei einhellig: Eine Energieeinsparung von 30 bis 50 Prozent sei machbar, und das bedeute im 3-Schicht-Betrieb bei einer 75-kW-Mahlanlage 15.000 bis 25.000 Euro jährlich.Ein Grund für den sparsamen Umgang mit der Energie liegt in der Zuführtechnik: Das Material werde im Einlauftrichter nicht sinnlos herumgewirbelt, sondern von den Stopfschnecken gezielt der Zerkleinerungszone zugeführt. Der Energieeintrag zum Hochschleudern im Trichter entfällt. Zudem sind die verbundenen Störungen beseitigt wie das Herausfliegen von Mahlgutkörnern aus dem Einlauftrichter. Die Zahl der Körner, die beim Vorbeilaufen des Rotor- am Statormesser geschnitten werden, ist statistisch gesehen deutlich höher – was nicht nur den spezifischen Durchsatz erhöht, sondern auch den Feinanteil reduziert und das Mahlgut durch verkürzte Verweilzeit im Mahlraum weniger erwärmt. ![]() Vergleich zwischen einer Mühle der SB-Reihe (blau, 600 mm Rotordurchmesser und 1000 mm Rotorbreite) und einer anderen Mühle (Quelle: Herbold). Die Baureihe gibt es in fünf Baugrößen von 1 bis 12 t/h Durchsatz (bei Einsatz eines 12-mm-Siebes), und Antriebsleistungen von 45 bis 315 kW. Besonders erfolgreich werde dieses Konzept eingesetzt beim Mahlen von Getränkeflaschen, dort oft unter Zugabe von Wasser damit die beim Zerkleinern entstehende Reibung zum Lösen der Verschmutzung beim Zerkleinerungsprozess genutzt werden kann. Das Unternehmen präsentiert sich und seine Produktpalette auf der K 2010. Weitere Informationen: www.herbold.com K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 9, Stand B42 |
Herbold Meckesheim GmbH, Meckesheim
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