| 31.08.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ukrainische Chemie- und Kunststoffkonzern Stirol (u.a. Polystyrol) wird möglicherweise übernommen. Das berichtet das internationale Kunststoff-Portal „eplastics.pl“. „Die Gespräche dauern derzeit an.“, sagte der Gouverneur der Region Donezk, Anatolij Blizniuk, wo das Unternehmen aktiv ist. Er ist eine der höchsten regionalen Politiker und damit auch für den staatlichen Konzern verantwortlich. „Ich kann weder den Namen des Investors noch die Herkunft des Unternehmens nennen“, fügte er hinzu. Blizniuk teilte lediglich mit, dass der potenzielle Käufer über einen Zugang zum Erdgas verfügt. Der Einstieg eines solchen Investors könnte für den Konzern strategisch sinnvoll sein. Denn das Unternehmen ist bei seiner Produktion stark auf diesen Rohstoff angewiesen. Im vergangenen Jahr haben die ukrainischen Märkte aufgrund der weltweiten Finanzkrise und der Rückgänge an Rohstoffmärkten starke Einbrüche hinnehmen müssen. Dabei hat Stirol für das abgelaufene Jahr 2009 einen Nettoverlust von 32,3 Millionen Dollar verzeichnet. Der Erlös verringerte sich um fast 60 Prozent auf 1,9 Milliarden ukrainische Griwna (187 Millionen Euro). Der Konzern ist in unterschiedlichen Geschäftsfeldern aktiv. Wie viele osteuropäische Anbieter verbindet das Unternehmen Bereiche, die im Westen nicht unbedingt üblich sind. Das Unternehmen generiert dabei mit der Produktion von Kunststoffen etwa zehn Prozent seiner Gesamterlöse. Ein anderes Geschäftsfeld stellt Düngemittel her. Die osteuropäischen Unternehmen bieten viele Produkte unter einem Dach an, weil die Spezialisierung noch nicht so weit fortgeschritten ist wie im Westen. Weitere Informationen: www.stirol.net/en/?news |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ukraine
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