| 13.09.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Einer der größten Chemie- und Kunststoffkonzerne in Polen, Ciech, konzentriert sich weiter auf seine Restrukturierung, um die finanzielle Situation zu verbessern und um die laufenden Verluste einzudämmen. Ein Mittel, um sich neue finanzielle Mittel zu holen, soll eine Kapitalerhöhung sein. Der Vorstand hofft, dass die Aktionäre noch im laufenden Jahr dieser Maßnahme zustimmen, berichtet das Onlineportal der Fachzeitung für die Industrie „Nowy Przemysl“. „Wir wollen, dass die Hauptversammlung, die sich mit dieser Angelegenheit befassen muss, noch im Jahr 2010 zusammen kommt.“, sagte der Vorstandsvorsitzende Ryszard Kunicki. Der Emissionstermin hänge davon ab, wann sich das Gremium treffen werde. Darüber hinaus kann das Unternehmen auf die finanzielle Unterstützung der Europäischen Bank für Wiederaufbau (EBWE) hoffen, die sich langfristig bei den Polen engagieren will. Die Rede ist von einer finanzielle Unterstützungsleistung von 300 Millionen Zloty (75 Millionen Euro). Das Onlineportal berichtet hingegen nicht, in welcher Form die EBWE diese Mittel Ciech zu gute kommen lassen will. Den Angaben zufolge betrugen die Verbindlichkeiten bis Ende August rund 1,8 Milliarden Zloty (450 Millionen Euro). Der Vertrag, den Ciech mit den Banken geschlossen hat, sieht vor, dass die Schulden bis Ende des ersten Quartals 2011 auf 400 Millionen Zloty (100 Millionen Euro) verringert werden. Das Unternehmen verkauft deswegen derzeit Vermögenswerte, die nicht unmittelbar zum Kerngeschäft gehören. Ciech hat nach den ersten sechs Monaten 2010 einen Nettoverlust von 33,8 Millionen Zloty (minus 8,45 Millionen Euro) erwirtschaftet. Zwölf Monate zuvor hatte es noch einen Gewinn von 21,2 Millionen Zloty (5,3 Millionen Euro) gegeben. Die Kunststoffsparte ZaCh Organika-Sarzyna gehört zu den wichtigsten Herstellern in Polen. Weitere Informationen: www.ciech.com/EN |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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