| 21.09.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der malaysische Kunststoff-Riese Titan kommt beim Aufbau seiner Russland-Aktivitäten wieder voran. Die erste Bauphase für eine Polypropylen (PP)-Anlage in der westsibirischen Stadt Tomsk soll Ende des laufenden Jahres beginnen, teilte das Unternehmen in einer offiziellen Erklärung mit. Die Produktionskapazität soll bei jährlich 180.000 Tonnen PP liegen. Die gesamte Investitionsssume liegt bei 200 Millionen Dollar. Damit nimmt dieses Projekt, das lange auf Eis gelegen hatte, wieder eine überraschende Wendung. Eigentlich sollte die Anlage bereits im Jahr 2007 in Betrieb genommen werden. Doch hatte es massive Verspätungen bei der Ausstattung mit den notwendigen Fabrikmaschinen gegeben. Erst im laufenden Jahr konnte Titan das Problem lösen. Der Hersteller hat nach den ersten drei Monaten des laufenden Jahres seinen Nettogewinn um 33 Prozent auf 104,1 Millionen malaysische Ringgit gesteigert (33,5 Millionen Dollar). Der Erlös war um acht Prozent auf 1,7 Milliarden malaysische Ringgit (550 Millionen Dollar) geklettert. Damit erweitert sich der russische PP-Markt immer mehr. Derzeit errichtet die Industriegruppe SIBUR einen PP-Komplex in der 100.000 Einwohner-Stadt Tobolsk östlich des Uralgebirges mit einer jährlichen Produktionskapazität von 500.000 Tonnen. Darüber hinaus gründete SIBUR vor kurzem mit der Moskauer Raffinerie ein Gemeinschaftsunternehmen, das eine PP-Anlage mit einem Volumen von 100.000 Tonnen betreiben soll. Weitere Informationen: www.titangroup.com, www.sibur.ru, www.mnpz.ru |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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