| 28.09.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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QSCH Termelő és Kereskedelmi Kft, ungarische Tochter des Schweizer Werkzeugherstellers Adval Tech, baut ihren Standort in der südwestungarischen Stadt Szekszárd mit Investitionen von 1 Mrd. HUF (3,55 Mio. EUR) weiter aus. Nach Informationen der ungarischen Zeitung Napi Gazdaság wird QSCH nach Abschluss des Entwicklungsprogramms Komponenten für den deutschen Automobilhersteller BMW produzieren. Wie QSCH-CEO Bernd Kunze auf einer Pressekonferenz mitteilte, hat Adval Tech kürzlich einen größeren Auftrag von BMW erhalten. Adval produziert demnach zwölf verschiedene Komponenten für die Lüftungssysteme der neuen 1-er und 3-er Serien von BMW, wobei vom QSCH-Werk in Szekszárd aus die Werke des bayrischen Autobauers in München, Leipzig und Regensburg beliefert werden. Die Produktion der ersten drei Teile wurde bereits mit einer 650 t schweren Spritzgussmaschine aufgenommen, zudem sind mehrere innovative Technologien im Werk installiert worden. Laut Kunze wird für die neuen Produktionsabläufe das Werk in Szekszárd in mehreren Schritten ausgebaut. Zunächst soll eine 5.000 m² große Werkhalle errichtet werden, die voraussichtlich bis November fertig gestellt wird. Des Weiteren soll der Standort, an dem auch Teile für die 5-er, 6-er und X1-er Serien von BMW produziert werden, in den nächsten drei bis sechs Jahren auf insgesamt 20.000 m² erweitert werden. Die Mitarbeiterzahl soll im ersten Schritt von derzeit 200 um weitere 50 angehoben werden, voraussichtlich wird man aber in den kommenden fünf bis acht Jahren etwa 500 QSCH erwirtschaftete 2009 einen Umsatz von 12 Mio. EUR. Zu ihren Produkten gehören Autoteile wie Komponenten für Lampen und Scheibenwischer. Die an der Schweizer Börse notierte Adval Tech produziert vor allem Werkzeuge, Anlagen, Baugruppen, Systeme und Serienteile in den Technologiebereichen Stanzen und Umformen (Metall) sowie Spritzgießen (Kunststoff). Sie ist Zulieferer und Wertschöpfungspartner von Unternehmen aus Branchen, in denen Metall-, Kunststoff- oder Verbundteile in großen Stückzahlen hergestellt und verwendet werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Branchen Automobil, Medizintechnik, Konsumgüter und Optische Speichermedien. Auf den Märkten tritt Adval Tech unter den Marken Styner+Bienz, Omni, QSCH, AWM, Foboha und Teuscher auf. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 300 Mio. EUR. Weitere Informationen: www.advaltech.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Ungarn
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