| 17.12.2010, 06:18 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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24.-25. Februar 2011, Congress Centrum, Würzburg Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. In diesem Zusammenhang ist der Schutz des Grundwassers eine unabdingbare Voraussetzung. Der Sicherheit von Deponien und Altlasten kommt dabei besondere Bedeutung zu. Zum 27. Male seit 1984 veranstaltet das Kunststoff-Zentrum Würzburg (SKZ) in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Grundwasserschutz e.V. Berlin (AK GWS) eine Fachtagung, die sich mit dem Einsatz von Kunststoffen auf eben diesem Gebiet befasst. Sichere Deponie heißt zum einen Basisabdichtung, z.B. durch Systeme mit Kunststoffdichtungsbahnen und Bentonitmatten, mit Geogittern und Dränmatten sowie mit geotextilen Schutz-, Trenn- und Filterlagen. Zum anderen geht es um die schnelle Ableitung des kontaminierten Sickerwassers mit perforierten Rohren, um so einen Stau auf der Basisabdichtung zu vermeiden. Letztlich werden solche Rohre auch zur Erfassung des entstehenden Deponiegases eingesetzt. Für sichere Deponien sind erhebliche Anforderungen an den Werkstoff und die daraus gefertigten Dichtungssysteme, Schächte und Rohre zu stellen. In der Deponietechnik finden ausschließlich Schachtbauwerke aus Kunststoff Verwendung. Sie zeichnen sich durch hohe mechanische Festigkeit und chemische Widerstandsfähigkeit gegen Deponiewässer und –gase aus. Deponieschächte aus Kunststoff sind schon bis zu einer Bauhöhe von 100 m errichtet worden. Die ihnen zuerkannten Eigenschaften gelten auch für Kunststoffrohre – überwiegend aus Polyethylen hoher Dichte, die nicht nur im Deponiebau, sondern auch bei der Erkundung und Sanierung im Altlastenbereich bevorzugt werden. Vor diesem Hintergrund wird den Teilnehmern der Fachtagung ein vielseitiges Programm geboten, bei dem Beispiele aus der Praxis im Mittelpunkt stehen. Daneben gibt es Vorträge zum aktuellen europäischen und deutschen Deponierecht und zu Erfahrungen bei dessen Umsetzung, zur Gütesicherung und zu Fragen der Bedeutung des Umweltschutzes. Anerkannte Fachleute befassen sich unter anderem mit der Dauerhaftigkeit temporärer Oberflächenabdichtungen, der Stilllegung und Nachnutzung einer großen Deponiefläche und dem Grundwasserschutz auf einem Flughafen. Der intensive Erfahrungsaustausch wird begleitet durch eine Fachausstellung, auf der Firmen und Institutionen Ideen, Entwicklungen, Verfahren, Produkte und Projekte vorstellen können. Eine gemütliche Abendveranstaltung steht am Ende des ersten Veranstaltungstages. Teilnahmepreis: 495,00 EUR zzgl. ges. MwSt. Ansprechpartner im SKZ: Dipl.-Ing. Norbert Schlör Tel. 0931 4104-136 n.schloer@skz.de Weitere Informationen: www.skz.de |
SKZ-ConSem GmbH, Würzburg
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