| 25.03.2011, 11:40 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im März leicht eingetrübt, nachdem es sich zuvor neun Mal in Folge verbessert hatte. Der Rückgang ist allein erwartungsbedingt. Knapp die Hälfte der Firmenantworten traf nach der Havarie in Fukushima ein. Insgesamt sind die Unternehmen in Deutschland jedoch weiterhin sehr zuversichtlich. Die momentane Geschäftslage ist sogar noch besser als zuvor. Die Konjunkturampeln stehen unverändert auf grün. Deutschland befindet sich im Aufschwung. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima erneut leicht verbessert. Bei der Lage gibt es ein deutliches Plus und bei den Erwartungen ein Minus. Das künftige Auslandsgeschäft wird von den Exporteuren nicht mehr ganz so optimistisch eingeschätzt wie noch im Februar. Noch mehr Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes wollen ihre Beschäftigung erhöhen. Die Einzelhändler berichten von einer besseren Geschäftslage als im Februar. Hinsichtlich der Entwicklung in den nächsten sechs Monaten sind sie aber zurückhaltender, so dass sich das Geschäftsklima für den Einzelhandel praktisch nicht geändert hat. Im Großhandel hat der Geschäftsklimaindex leicht nachgegeben, weil die Erwartungen zurückgegangen sind. Die Geschäftslage ist aber weiterhin fast genauso gut wie im vergangenen Monat. Im Bauhauptgewerbe ist das Geschäftsklima nicht mehr ganz so prächtig wie im Vormonat. Die Befragungsteilnehmer sind mit ihrer momentanen Geschäftslage etwas weniger zufrieden und für die Zukunft weniger optimistisch. Dennoch bleibt das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe weiterhin sehr freundlich. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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