| 19.04.2011, 11:12 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Für die detailierte Betrachtung komplexer Reaktionen wie beispielsweise der Ausgasung von Additiven aus Polymergemischen reicht, laut Netzsch, die Thermogravimetrie alleine häufig nicht aus. Erst die Kopplung der Thermowaage (TG) an einen Gaschromatographen (GC) liefere zusätzliche Erkenntnisse zur Identifizierung der freigesetzten Komponenten. Netzsch meldet nun eine entscheidende Verbesserung der Reaktionsgasanalytik, die in Kooperation mit JAS (Joint Analytical Systems) entwickelt wurde. Die Reaktionsgase aus der TG werden dabei direkt über eine beheizte Transferleitung in die GC-Ventilbox geleitet. Über eine Probenschleife gelangen die Substanzen auf die GC-Säule, werden dort aufgetrennt und mittels eines massenselektiven Detektors analysiert. Das Besondere des neuen Systems ist das ereignisgesteuerte Starten der Messung. Dadurch soll erstmals eine temperaturkorrelierte Detektion der freigesetzten Substanzen und somit eine direkte Zuordnung zu Massenverluststufen ermöglicht werden. Bei anderen Systemen würden die Reaktionsgase üblicherweise als Ganzes an einen Adsorber gebunden und erst nach Abschluss der thermogravimetrischen Analyse bestimmt. Das habe den Nachteil, dass keine Rückschlüsse auf den Zeitpunkt der Freisetzung möglich sind. Weitere Informationen: www.netzsch-thermal-analysis.com |
Netzsch-Gerätebau GmbH, Selb
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