| 06.05.2011, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Einsatz von Regeneraten bei der Produktion von Halbzeugen für den Thermoformprozess sollte sorgfältig geplant und geprüft werden, da er je nach Kunststoffart zu einer verminderten Produktqualität führen kann. Darauf verweist die Fachgruppe Thermoplastische Platten des pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. in ihrem jüngst veröffentlichten Positionspapier „Einfluss von Regeneraten auf die Eigenschaften von Halbzeugen für den Thermoformprozess“. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen empfiehlt die Fachgruppe allerdings, nicht kategorisch auf den Einsatz zu verzichten, sondern von Fall zu Fall zu entscheiden. Das Positionspapier kann unter www.pro-kunststoff.de im Bereich „Techn. Datenblätter“ abgerufen werden. Umfangreiche Versuchsreihen hätten ergeben, dass Kunststoffe bei mehrfacher Extrusion einen zum Teil erheblichen Qualitätsverlust erleiden. Während jedoch einige Kunststoffe durch die Wiederverwertung ein hohes Maß an Kerbschlagzähigkeit verlieren, nimmt sie bei anderen nur geringfügig ab. So verfügt beispielsweise Polystyrol nach der vierten Extrusion nur noch über circa 68 Prozent seiner ursprünglichen Kerbschlagzähigkeit, wohingegen die von ABS lediglich um 7,4 Prozent abnimmt. Die Fachgruppe empfiehlt für den Fall, dass die Verwendung von Regeneraten in Betracht gezogen wird, dass diese nicht in 100-prozentiger Form extrudiert, sondern mit Original-Polymer abgemischt werden. Zusätzlich rät die Fachgruppe, das Anforderungsprofil klar zu definieren und zu kommunizieren. So könne festgestellt werden, wie der Einsatz von Regeneraten das Erreichen der Anforderungen beeinflusse. Weitere Informationen: www.pro-kunststoff.de |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt
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