| 23.05.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am Dienstag, den 10. Mai 2011, fand zum zwanzigsten Mal das Seminar „Kunststoffrecycling in Sachsen“ am Leibnitz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. statt. Die Serie der Seminare „Kunststoffrecycling in Sachsen“ hatten die TU Dresden und das Institut für Polymerforschung Dresden Ende Februar 1992 mit Unterstützung des Sächsischen Umweltministeriums gestartet. Heute ist die 1993 gegründete Kunststoffrecyclinginitiative Sachsen (IG KURIS e. V.) Veranstalter, unterstützt durch das Leibnitz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. Das 20. Seminar war nach Veranstalterangaben geprägt von der Diskussion über die Umsetzung der EU-Abfallrahmenrichtlinie in bundesdeutsches Recht. Wie kann und wird sich das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz auf das Recycling polymerer Werkstoffe auswirken? Die Europäische Union soll zu einer „Recyclinggesellschaft“ entwickelt werden, und es ist unisono die Rede von Rohstoff- und Energieeffizienz - aber andererseits übt eine ständig wachsende Anzahl von Verbrennungsanlagen einen beinahe beängstigenden Sog auf wertvolle und unwiederbringliche Ressourcen aus. Werden „Wertstofftonne“ oder andere „intelligente“ Erfassungssysteme zu mehr werkstofflichem Recycling von Kunststoffen führen, oder wird die in der Hierarchie erst an vierter Stelle zu findende „sonstige Verwertung“ das Rennen machen, auch deshalb, weil die produzierende Industrie an den eingesammelten Altkunststoffen vielleicht gar kein Interesse hat? Wo liegt das Optimum für den Anteil des werkstofflichen Recyclings? Ab Ende Mai sollen die Referate des 20. Seminars unter www.lv-recyclingwirtschaft-sachsen.de/kurishome.html zu finden sein. Das 21. Seminar „Kunststoffrecycling in Sachsen“ ist für Mai 2012 in Dresden angekündigt. |
IG Kunststoffrecyclinginitiative Sachsen e.V., Dresden
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