| 02.08.2011, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das russische Chemieunternehmen Kujbyshevazot übernimmt den deutschen Synthesefaserhersteller STFG Filamente. In einer Pressemitteilung informierte Kujbyshevazot über den Erwerb von 100 % der Anteile des im thüringischen Rudolstadt ansässigen Unternehmens. Zum Kaufpreis und zu weiteren Einzelheiten der Transaktion wurden keine Angaben gemacht. Branchenexperten beziffern den Deal in der Presse jedoch mit 15 - 20 Mio. USD. Der Mitteilung zufolge produziert STFG jährlich rund 4.000 Tonnen Polyamidfasern. Kujbyshevazot plant eine Erweiterung der Kapazitäten und erhält mit der Übernahme erstmals Zugang zu den EU-Märkten. Die in Tolyatti im Gebiet Samara ansässige Kujbyshevazot ist Russlands führender Hersteller von Caprolactam, eines Ausgangsstoffs für die Polyamid-Produktion. Zudem produziert das Unternehmen Polyamid-6, Synthesefasern, Ammoniak, Ammoniumnitrat, Ammoniumsulfat und Harnstoff. Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen aus 21,08 Mrd. RUB (528 Mio. EUR) Umsatz einen Nettogewinn in Höhe von 1,75 Mrd. RUB (43,8 Mio. EUR). Hintergrund Im Februar 2011 übernahm diie neugegründete STFG Filamente GmbH alle Anteile der knapp zwei Jahre zuvor in Konkurs gegangenen Thüringer Filamente GmbH (TFG). 130 Mitarbeiter wurden übernommen. Sie hatten in der Insolvenzphase mit Lohnverzicht zum Fortbestand des Unternehmens beigetragen. Weitere Informationen: Quelle: nov-ost.info |
Kuibyshevazot OJSC, Togliatti, Russland
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