| 06.09.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Kunststoffverarbeiter und Automobilzulieferer Boryszew hat seine Halbjahreszahlen vorgelegt. Demnach gelang in der ersten Jahreshälfte 2011 in konsolidierten Zahlen eine Umsatzsteigerung um 47,7% auf 2,06 Mrd. PLN (520 Mio. EUR). Der operative Gewinn konnte um 90% auf 137 Mio. PLN (34,5 Mio. EUR) gesteigert werden, der Nettogewinn um 127% auf 101 Mio. PLN (25,4 Mio. EUR). Die Umsatzsteigerung führt Boryszew in erster Linie auf die Übernahme von Maflow im vergangenen Jahr zurück. Die Maflow-Werke steuerten im ersten Halbjahr 308 Mio. PLN bzw. 15% zum Konzernumsatz bei. Zweiter wichtiger Faktor war der Anstieg der Metallpreise am Weltmarkt, von dem vor allem die Metall verarbeitenden Konzernunternehmen profitierten. Auch zur Gewinnsteigerung trug Maflow mit 32,4 Mio. PLN Bruttogewinn vom Umsatz einen beträchtlichen Teil bei, als weitere Faktoren nennt Boryszew eine Verbesserung der erzielten Margen, eine Steigerung des Absatzes sowie die hohen Bleipreise, von denen die Konzerntochter Baterpol profitierte. Boryszew verfolgt derzeit eine aggressive Übernahmepolitik im Automotive-Segment. Für dieses Jahr wird im Ergebnis der Zukäufe bereits ein Konzernumsatz von 1 Mrd. EUR angepeilt. Nach dem Erwerb der italienischen Maflow-Gruppe im vergangenen Jahr hat das an der Warschauer Börse notierte Unternehmen im ersten Halbjahr dieses Jahres die deutschen Automobilzulieferer Theysohn und AKT übernommen. Derzeit noch anhängig ist die Übernahme der indischen Sebros Auto, über die im Januar eine Vorvereinbarung unterzeichnet worden war. Nicht erfolgreich waren hingegen die Übernahmeangebote von Boryszew für Saargummi, Cablelettra, Meteor Group und Sealynx Automotive. Bei einem weiteren, von Boryszew namentlich nicht genannten Unternehmen der Automotive-Branche mit fünf Produktionsstätten und 1.000 Mitarbeiter in Europa und Südamerika hat sich der Verkaufsberater im April für einen anderen Bieter als Boryszew entschieden, sich jedoch eine Wiederaufnahme von Verhandlungen mit dem polnischen Unternehmen vorbehalten. Weitere Informationen: www.boryszew.com.pl Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Polen
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