| 21.09.2011, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die russische Chemieholding Sibur plant im sibirischen Tomsk den Bau eines neuen Werks zur Produktion von biaxial verstreckten Polypropylenfolien (BOPP). Medienberichten zufolge soll das Werk von der in Tomsk ansässigen Sibur-Tochter TomskNefteKhim (TNKh) errichtet werden, laut Angaben von TNKh-Generaldirektor Igor Klimov ist noch in diesem Herbst eine endgültige Entscheidung über das Projekt vorgesehen. Klimov zufolge sehen die Pläne des Konzerns ein Werk mit einer Kapazität von 37.000-38.000 Tonnen BOPP-Folie im Jahr vor, das in der zweiten Jahreshälfte 2013 die Produktion aufnehmen könnte. Die erforderlichen Investitionen belaufen sich auf mehr als 2 Mrd. RUB (50 Mio. EUR). Sibur rechnet dabei mit Unterstützung durch die lokalen und regionalen Verwaltungen. Die BOPP-Folien finden vor allem als Verpackungsmittel in der Lebensmittelindustrie Anwendung. Sibur bzw. TNKh plant dabei von Tomsk aus die Belieferung von Abnehmern in Sibirien und in Fernost. Neben dem möglichen Bau des BOPP-Folien-Werks plant TNKh in den nächsten Jahren den weiteren Ausbau ihrer Kapazitäten zur Polymer-Produktion. Klimov zufolge, soll die Jahresproduktion von derzeit etwa 240.000 Tonnen Polyethylen und 120.000 Tonnen Polypropylen bis 2015 auf 300.000-350.000 Tonnen Polyethylen und 150.000-200.000 Tonnen Polypropylen gesteigert werden. Zur Höhe der dafür vorgesehenen Investitionen und zu weiteren Einzelheiten der entsprechenden Projekte machte Klimov zunächst keine Angaben. Die von Sibur kontrollierte TomskNefteKhim entsteht 2003 durch den Zusammenschluss der in Tomsk ansässigen Chemiewerke Tomskij neftekhimicheskij zavod (TNKhZ), Metanol, Zavod Benzol und Tomskij neftekhimicheskij kombinat (TNKhK). Weitere Informationen: www.sibur.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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