| 26.09.2011, 14:59 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat im September abermals nachgegeben. Die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich des Geschäftsverlaufs im kommenden halben Jahr haben sich weiterhin beträchtlich eingetrübt. Indes wird die gegenwärtige Geschäftslage als ähnlich gut wie im Vormonat bewertet. Die weiterhin gute Lage der Unternehmen zeigt, dass sich die deutsche Konjunktur bislang von den politischen Turbulenzen abkoppeln konnte. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima nochmals abgekühlt. Die aktuelle Geschäftslage ist in der Industrie vorwiegend gut, aber nicht mehr ganz so positiv wie bisher. Mit Blick auf die Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten sind die Firmen zunehmend skeptisch. Vom Auslandsgeschäft rechnen sie sich kaum noch Impulse aus. Dennoch plant die Industrie weiterhin, die Beschäftigtenzahl aufzustocken. Im Einzelhandel und im Großhandel hat sich das Geschäftsklima verbessert, nachdem es sich im vergangenen Monat in beiden Handelsstufen deutlich eingetrübt hatte. Die Großhändler stufen ihre Geschäftslage wieder positiver ein als im August. Auch hinsichtlich der Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr sind sie zuversichtlicher. Im Einzelhandel ist die aktuelle Geschäftslage unverändert günstig. Dem Geschäftsverlauf in den nächsten sechs Monaten blicken die Einzelhändler sogar hoffnungsvoller entgegen als im Vormonat. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Der Rückgang resultiert aber ausschließlich aus merklich gedämpften Erwartungen der Unternehmen. Die momentane Geschäftslage ist den Befragungsteilnehmern zufolge wieder etwas günstiger als im Vormonat. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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