| 26.10.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der französische Autozulieferer Inergy Automotive Systems hat mit dem russischen Branchenunternehmen DetalStrojKonstruktsiya (DSK) die Gründung eines Joint Ventures für die Produktion von Kraftstofftanks aus Kunststoff vereinbart. Laut Pressemitteilung des Inergy-Mutterkonzerns Plastic Omnium werden die Franzosen 51% der Anteile kontrollieren und ihr bestehendes Werk in Stavrovo (Gebiet Vladimir) in das Gemeinschaftsunternehmen einbringen. DetalStrojKonstruktsiya wird entsprechend 49% der Anteile halten und ihre Fertigungsanlagen in Tolyatti (Gebiet Samara) auf das JV übertragen. Das neue Unternehmen soll den in Tolyatti ansässigen russischen Autokonzern AvtoVAZ (Lada), das Montagewerk von Ford in St. Petersburg und das Moskauer Renault-Werk AvtoFraMos beliefern sowie Komponenten für neue Modelle von Renault und Nissan liefern, die künftig in Russland produziert werden. Die JV-Partner peilen dabei einen Jahresumsatz von ca. 25 Mio. EUR an. Der Mitteilung zufolge wollen Inergy und DSK mit dem Gemeinschaftsunternehmen vom anhaltenden Wachstum am russischen Fahrzeugmarkt sowie von der Ablösung der bislang in Russland verbreiteten Stahltanks durch Kunststofftanks profitieren. Inergy produziert in Stavrovo bereits seit September 2009 Kunststofftanks u.a. für AvtoFraMos. Das Werk, in das knapp 12 Mio. EUR investiert wurden, verfügt laut früheren Medienberichten über eine Jahreskapazität von etwa 400.000 Kraftstoffbehältern. Weitere Informationen: www.plasticomnium.com Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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