| 02.11.2011, 09:50 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Durchgehend ein gut besuchter Messestand, spannende Projektanfragen und zahlreiche Verkaufsabschlüsse meldet Engel im Nachgang der Fakuma. Vor allem zwei Themen hätten sich am Engel-Messestand als Publikumsmagneten erwiesen: Die Sensitive Surface-Technologie, die den Automobilentwicklern den Weg in die Zukunft des smarten Cockpits weist, und Easix, die vollständige Integration von Mehrachsrobotern in die Steuerung der Spritzgießmaschinen. "Die Fakuma entwickelt sich zu einer der Top-Kunststoffmessen weltweit", betont Gerd Liebig, Group Marketing Direktor von Engel Austria nach Abschluss der Messewoche in Friedrichshafen.Sensitive Surface: Erste Serienanwendungen in wenigen Jahren Dass sich Autos in Zukunft noch komfortabler als Smartphones durch einfaches Berühren, Fühlen und Interagieren bedienen lassen, davon sollten sich die Messebesucher in der Cockpitsimulation überzeugen. Hier ersetzt kapazitive Elektronik Knöpfe und Schalter. Dieser Trend eröffne Innenraumdesignern neue Freiheitsgrade und mache die Herstellung von Funktionselementen kostengünstiger. Man sei mit verschiedenen OEMs und Automobilkonzernen im Gespräch, in vier bis fünf Jahren sollen demnach die ersten Fahrzeuge mit dieser Technologie ausgestattet sein. Mittelkonsolen mit sensitiver Oberfläche wurden auf Spritzgießmaschine mit Wendeplatte und Kombinationswerkzeug in Etagentechnik hergestellt. Dafür wird zunächst eine kapazitive Touchskin-Folie hinterspritzt und anschließend die Bauteiloberfläche im Clearmelt-Verfahren mit Polyurethan überflutet. Zwei Linearroboter übernahmen das Komponenten- und Teilehandling. So konnten die einbaufertigen Funktionsbauteile in einem Arbeitsschritt hochautomatisiert hergestellt werden. Den Viper-Robotern war auf dem Messestand zudem ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet. Denn zur Fakuma fiel der Startschuss für die neue Baugröße 90. Ab sofort sind die Geräte mit nominalen Traglastvermögen von 6 bis 90 kg erhältlich. Easy mit easix: Bedienung von vollintegrierten Mehrachsrobotern Mit zwei Exponaten – der Herstellung von Nadelhaltern für Insulinpens und von Sensorgehäusen für die Steuerungselektronik – wurde gezeigt, wie sich Mehrachs-Industrieroboter in die Maschinensteuerung integrieren lassen. Unter dem Namen Easix integriert Engel Mehrachsroboter ohne Euromap 67-Schnittstelle in die CC 200-Steuerung der Spritzgießmaschinen. Damit unterscheidet sich die Lösung nach Hersteller-Angaben von der vieler anderer Anbieter, die zur Integration von Mehrachs-Industrierobotern lediglich die Bedienoberfläche des Roboters auf den Monitor der Spritzgießmaschine spiegeln, es dem Anwender aber nicht ersparen, sich in zwei Bedienphilosophien einzuarbeiten. Für die Steuerung mach es keinen Unterschied, ob die Maschine mit einem Lineargerät oder einem Mehrachs-Industrieroboter arbeite. Das Bedienkonzept sei für beide Robotertypen identisch. Daneben Neben spreche die gemeinsame Datenspeicherung von Maschine und Roboter ein für diese Technologie, die die Effizienz steigere und für höhere Prozesssicherheit sorge. Weitere Informationen: www.engelglobal.com |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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