| 28.11.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Erfolgreicher Abschluss des SpriForm-Projektes Eine hohe Nachfrage verzeichnete die Abschlussveranstaltung des Verbundprojektes SpriForm, die kürzlich bei KraussMaffei stattfand. Über 100 Teilnehmer kamen nach München, um sich über den aktuellen Entwicklungsstand bei Strukturbauteilen in Leichtbau-Ausführung zu informieren, teilt das Unternehmen mit. Wegweisende Erkenntnisse für den Leichtbau mit Kunststoffen ‚Strukturbauteile in Leichbau-Ausführung’ war das für die Elektromobilität Richtung weisende Thema, welches die Verbundpartner Audi AG, Bond-Laminates, Institut für Verbundwerkstoffe (IVW), Jacob Plastics Group, Lanxess und KraussMaffei im Rahmen der Abschlussveranstaltung des SpriForm-Projekts präsentierten. Im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“, gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), hat KraussMaffei gemeinsam mit anderen industriellen und wissenschaftlichen Partnern innerhalb des Projektes SpriForm einen Produktionsablauf entwickelt, der die Vorteile des Thermoplast-Spritzgießen mit denen des Thermoformen endlosfaserverstärkter Halbzeuge, sogenannten Organoblechen, für Anwendungen in Struktur-Leichtbauteilen kombiniert. „Wir freuen uns über die hohe Teilnahmerzahl an der Abschlussveranstaltung“, sagt Nicolas Beyl, Leiter Technologie bei KraussMaffei. „Der hohe Zuspruch bestätigt uns, genau das richtige Thema getroffen zu haben.“ Neben der Prozessentwicklung mit der Handhabungstechnik für die Organobleche und der Beschnittoptimierung für geometrisch komplexe Bauteile lag der Schwerpunkt in der Berechnung der Voll-Kunststoff-Hybridbauteile. Verantwortlich für den Bau der Werkzeuge zeichnete sich die Georg Kaufmann Formenbau AG. Hohes Know-how in Faserverbund-Leichtbautechnologien Die Faserverbundtechnik nimmt eine Schlüsselrolle im Automobil-Leichtbau ein und der Anteil von Kunststoff als Automobilwerkstoff wird weiter steigen. Dabei sind hinsichtlich des Leichtbaupotenzials je Bauteil Kosten und Stückzahl zu bewerten, um aus der Vielzahl an Werkstoffen und Fertigungslösungen das am besten geeignete auszuwählen. "Mit unserer umfassenden Erfahrung in vielen Herstellprozessen für faserverstärkte Leichtauteile sind wir ein anerkannter Partner über die gesamte Prozesskette", so Beyl. "Von der Feasability Studie bis hin zur Nach- und Folgebearbeitung schätzen Hersteller und Zulieferer unser Know-how und fragen zunehmend übergreifende Leistungen bei uns nach." Einzigartig sei das umfangreiche Portfolio an Verfahren zur Herstellung an Composites aus thermoplastischen und duromeren Werkstoffen mit Verstärkungsfasern aus Glas, Kohlenstoff oder Kunststoffen. Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, München
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