| 23.07.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Für das automatische Verkleben von Glasscheiben und Kunststoffrahmen hat Martinmechanic eine Fertigungszelle konzipiert und gebaut, die bei einem Bau-Zulieferer Dienst tut. Im Mittelpunkt steht ein Roboter, der sichere und saubere Verklebungen garantieren soll. Damit die Scheiben später exakt eingesetzt werden können, müssen Halterungen hochfest und mit geringer Toleranz positioniert werden. Der Maschinenführer legt zunächst Brackets von Hand in die dafür vorgesehenen Werkstückträger ein. Ein Set besteht immer aus zehn Halterungen. Die holt der Fanuc-Roboter R-2000 aus der jeweiligen Schublade mit Hilfe seines Mehrfachgreifers ab. Der Kleberkopf fährt anschließend mit jedem Bracket durch den Flüssigklebstoff, um es dann punktgenau auf die Glasscheibe aufzusetzen und mit leichtem Druck anzupressen. Vorher holt der Roboter die Glasscheibe vom Rungenwagen, der indexiergenau in die Fertigungszelle geschoben wurde. Die Glasscheibe wird positionsgenau auf dem Fügetisch abgelegt, wo sie genauestens in Position gebracht wird. Da die Scheiben flexibel sind, fixieren zentrische Spannelemente sie automatisch mittig in der Sollposition. De Roboter holt die fertige Glasscheibe mit einem weiteren Greifer vom Arbeitstisch und legt sie zurück in den Rungenwagen. Zuvor wird jede Scheibe von einen Barcode-Scanner erfasst. So kann jederzeit nachvollzogen werden, wann die Glasscheiben das Fertigungszentrum durchlaufen haben. Eine SPS steuert die Anlage. Außerdem hat der Sondermaschinenbauer das Produktionszentrum so konzipiert, dass Werkstückträger und Schubladensystem getauscht werden können. So steht der Roboter auch für andere Abmessungen zur Verfügung. Weitere Informationen: www.martinmechanic.com |
MartinMechanic Friedrich Martin GmbH & Co KG, Nagold
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