| 06.07.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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BASF YPC Co. Ltd., ein 50:50-Jointventure von BASF und SINOPEC, hat planmäßig am neuen Verbundstandort Nanjing/China einen Steamcracker sowie neun nachgeschaltete chemische Anlagen erfolgreich in Betrieb genommen. Am 220 Hektar großen Standort werden jährlich rund 1,7 Millionen Tonnen qualitativ hochwertiger Chemieprodukte und Polymere für den schnell wachsenden chinesischen Markt produziert. Die Gesamtinvestitionen für den Bau des Verbundstandortes beliefen sich auf 2,9 Milliarden US-Dollar. BASF-YPC Co. Ltd. ist die größte Einzelinvestition in der 140 jährigen Geschichte der BASF und ein zentraler Baustein in der BASF-Strategie für die Region Asien-Pazifik. Dr. Andreas Kreimeyer, Mitglied des Vorstands der BASF Aktiengesellschaft und zuständig für die Region Asien-Pazifik, betonte die ehrgeizigen Ziele des Unternehmens in der Region: „Bis 2010 wird die BASF rund 20 % von Umsatz und Gewinn bei den Chemieaktivitäten in der Region Asien-Pazifik erzielen und dabei den Anteil der lokalen Produktion auf 70 % erhöhen. Der neue Verbundstandort in Nanjing wird einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung unserer Ziele leisten.“ Nach der Grundsteinlegung für den Standort im September 2001 wurden die neuen Anlagen bereits Ende 2004 komplett fertiggestellt. Mit der Belieferung der Kunden konnte im Januar 2005 begonnen werden. „Die Inbetriebnahme des Standorts in weniger als vier Jahren ist eine enorme Leistung auf die alle Beteiligten stolz sein können," sagte Dr. Bernd Blumenberg, President BASF-YPC Co. Ltd. „Die Unterstützung beider Muttergesellschaften – BASF und SINOPEC – sowie auf allen Ebenen der chinesischen Regierung hat entscheidend dazu beigetragen, diesen Meilenstein zu erreichen." Ethylen und Propylen, die Hauptprodukte des Steamcrackers, der eine Jahreskapazität von 600 000 Tonnen hat, dienen als Ausgangsstoffe für nachgeschaltete Anlagen. Daneben verfügt der Standort über ein gasbetriebenes Kraftwerk und einen internationalen Hafen an einem Nebenfluss des Yangtze. Damit sind eine optimale Energieversorgung und Logistik gewährleistet. Auf dem Höhepunkt der Bauphase waren technische Experten aus 22 Ländern und 15 000 Bauarbeiter am Bau des Standorts beteiligt. Der Standort Nanjing entsteht nach dem Verbundkonzept des Stammwerks in Ludwigshafen, dem weltgrößten zusammenhängenden Chemieareal. Durch die Verknüpfung der Produktionsanlagen lassen sich Produkte, Nebenprodukte und Energieströme sehr effizient nutzen. So werden Kosten und Umwelteinflüsse reduziert. Damit kann die BASF-YPC Co. Ltd. einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der lokalen Wirtschaft und der chemischen Industrie in China leisten. |
BASF AG, Ludwigshafen
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