| 23.10.2012, 05:55 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() ![]() Der 3D-Ansatz von SIGMASOFT® bietet laut Anbieter besonders für Bindenähte und hochgefüllte Bauteile Vorteile, da alle Einflüsse der Rheologie und des Prozesses berücksichtigt werden. So können realistische Ergebnisse für Faserorientierung und Bindenahtgestalt in die Crashsimulation übernommen werden. In der normalen Versagensvorhersage mechanisch- bzw. crash-beanspruchter Bauteile können Faserorientierungen und sonstige Anisotropien im Bauteil nicht berücksichtigt werden. Gerade die Faserorientierung und Bindenähte und die durch sie bedingten anisotropen Eigenschaften spielen jedoch eine wichtige Rolle bei der mechanischen Auslegung von Bauteilen. Belastbarere Ergebnisse der mechanischen Simulation durch Import von Spritzgießsimulationsergebnissen In einem gemeinsamen Projekt mit Ford Forschungszentrum Aachen GmbH und MATFEM Partnerschaft Dr. Gese & Oberhofer wurde ein neuer Ansatz der integrativen Simulation entwickelt. Bei diesem Ansatz werden die Ergebnisse der Spritzgießsimulation aus SIGMASOFT® sowie richtungsabhängig gemessene Materialeigenschaften für die verbesserte Crashsimulation von hochbelasteten Kunststoffbauteilen im Automobil genutzt. Die mit SIGMASOFT® berechneten Faserorientierungstensoren und Bindenahtinformationen werden mittels des von MATFEM entwickelten Materialmodels MF-GenYld+CrachFEM in lokale anisotrope Bauteileigenschaften übersetzt. Die anschließende Crash-Simulation basierend auf diesen lokalen anisotropen Bauteileigenschaften liefert den Angaben nach dementsprechend sowohl hinsichtlich des Kraft-Verformungsverhaltens als auch hinsichtlich des tatsächlichen Bauteilversagens deutlich belastbarere Ergebnisse. Die Integration von Spritzgießsimulation mit der Crashsimulation biete so Ford die Möglichkeit, Entwicklungsprozesse effizienter zu gestalten, die Bauteilqualität signifikant zu verbessern und Überdimensionierungen zu reduzieren. Die Ergebnisse aus der Prozesssimulation SIGMASOFT® eignen sich demnach laut Anbieter besonders zur Umsetzung des integrativen Ansatzes, da SIGMASOFT® den Spritzgießprozess vollständig 3-dimensional und selbst über mehrere Einspritzzyklen hinweg prozessgenau berechne. Insbesondere bei der Identifikation von Ausschuss-Ursachen sei dieser detaillierte Blick auf die Produktionsrealität unerlässlich. Firmen, die solche teuren Ausfallszenarien grundsätzlich vermeiden wollen, setzen allerdings den von SIGMASOFT® propagierten detaillierten Blick auf den Spritzgießprozess bereits parallel zum Bauteilentwicklungsprozess ein. Der konsequente 3D-Ansatz von SIGMASOFT® sei zudem besonders für hochgefüllte Polymere von Vorteil, da nur so alle Einflüsse aus Rheologie und Prozess auf die Faserorientierung berücksichtigt werden könnten. Gerade bei steigendem Füllgrad sei das Fließverhalten mit der Faserorientierung gekoppelt: Strömungsformen ändern sich demnach und erzeugten entsprechend neue Faserorientierungsmuster. Aber auch die Möglichkeit von SIGMASOFT®, eine 3-dimensionale Bindenahtgestalt über die gesamte Bauteildicke zu exportieren, sei einzigartig in der Spritzgießsimulation. Um die Spritzgießsimulationsergebnisse in der mechanischen Simulation nutzen zu können, werden die Ergebnisse aus SIGMASOFT® über das eigene Mappingmodul SIGMALink auf das FEM-Netz übertragen und können so in zahlreichen FEM-Paketen verwendet werden. In dem Gemeinschaftsprojekt mit Ford und MATFEM wurde mit den Crashsimulationspaketen LS-DYNA® und RADIOSS® gearbeitet. Weitere Informationen: www.sigmasoft.de |
SIGMA Engineering GmbH, Aachen
» insgesamt 58 News über "SIGMA Engineering" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
LyondellBasell: Verkauf von Olefin/Polyolefin-Anlagen in Europa abgeschlossen
Haitian: Neue servo-hydraulische Spritzgießmaschine
Vynova Wilhelmshaven: Westlake Vinnolit plant Übernahme
HydroDyn: Fortführung des Geschäftsbetriebes nach Sanierung unter neuer Eigentümerstruktur
Elmet: LSR-Spezialist erzielt 2025 Rekordumsatz – CEO Harald Wallner scheidet aus
Norma Group: Großauftrag für Leitungssysteme in Premiumfahrzeugen
Meist gelesen, 10 Tage
BASF: Preiserhöhung für Additive in Kunststoffanwendungen
Norma Group: Großauftrag für Leitungssysteme in Premiumfahrzeugen
HydroDyn: Fortführung des Geschäftsbetriebes nach Sanierung unter neuer Eigentümerstruktur
Vynova Wilhelmshaven: Westlake Vinnolit plant Übernahme
Masterbatch Verband: Rohstoffengpässe erhöhen Risiken in der Kunststoff-Wertschöpfungskette
Coperion: Neues Online-Messgerät zur Feuchteüberwachung von Kunststoffgranulaten
Elmet: LSR-Spezialist erzielt 2025 Rekordumsatz – CEO Harald Wallner scheidet aus
Meist gelesen, 30 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Continental: Spatenstich für neues Mischzentrum in Iowa
Baerlocher: PFAS-freie Verarbeitungshilfen und Additivblends fürs Recycling
Meist gelesen, 90 Tage
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
Plastics Recyclers Europe: Bestandsaufnahme von Kunststoffrecycling-Technologien in Europa
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|