| 09.01.2013, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Einsatz von Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon Nanotubes, CNT) soll laut Compoundeur Delta Kunststoffe AG bei einem Riemen aus thermoplastischem Polyurethan-Elastomer (TPU) den Füllstoffanteil von 20 auf weniger als zehn Prozent reduzieren - und dadurch auch den Abrieb. Die ursprünglichen mechanischen Eigenschaften behält das modifizierte TPU den Angaben zufolge bei, während die Gesamtkosten bei Verwendung des Materials sinken. TPU-Werkstoffe zeichnen sich neben Abrieb- und Verschleißfestigkeit durch Zugfestigkeit, Kälteflexibilität oder auch Beständigkeit gegen aggressive Substanzen wie Öle oder Fette aus. Daher wird das Elastomer u.a. als Transportriemen in Maschinen eingesetzt. Das jetzt von Delta Kunststoffe mit CNC leitfähig ausgestattete TPU soll dazu beitragen, das Risiko der Schädigung von sensiblen Komponenten und Baugruppen durch elektrostatische Ladung während des Transportes zu senken. Die Anzahl an Ausschüssen in der Produktion könne dadurch deutlich reduziert werden. "Wir suchen ständig nach Innovationen, um unsere Produkte für unsere Kunden noch besser zu machen", erklärt auch Geschäftsführer Markus Beha der BEHA Innovation GmbH, Glottertal. Das Unternehmen produziert Riemen und Bänder beispielsweise für die Lebensmittelindustrie. "Zu den Materialanforderungen zählt neben hoher Zugfestigkeit und Biegewechselbeanspruchung vor allem möglichst geringer Abrieb, damit keine Stillstandszeiten entstehen oder das zu produzierende Gut gar verunreinigt wird", präzisiert Beha. "Die Zugabe von CNT als Füllstoff lässt sich gut auf andere Werkstoffe übertragen, etwa auf PA. Auch hier rechnen sich die damit verbundenen höheren Kosten", ergänzt Markus Riegler, der die Delta Kunststoffe AG gemeinsam mit Andreas Bäßler führt. "Bei der Herstellung von Ritzeln für Antriebe beispielsweise können mittels Substitution von Aluminium durch Carbon Nanotubes auch kleine Stückzahlen wirtschaftlich im Spritzgussverfahren produziert werden." Bislang wurden die Ritzel bei kleinen Mengen gefräst, was wesentlich teurer sei. Der Kunststoff-Compoundeur aus Weeze am Niederrhein entwickelt maßgeschneiderte Compounds. Bei der Auswahl der zugrunde liegenden Kunststoffe - wie PP, PE, PS, PA, ABS, POM und TPE - ist die Delta Kunststoffe AG nach eigenen Angaben nicht an einzelne Hersteller gebunden. Weitere Informationen: www.delta-kunststoffe.de |
Delta Kunststoffe AG, Weeze
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