| 09.04.2013, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Das Schweizer Verpackungsunternehmen SwissPrimePack AG hat Maßnahmen getroffen, um seinen Energieverbrauch markant zu reduzieren. Mit der Unterstützung der Klimastiftung Schweiz hat das Unternehmen eine Kühlung mit Aussenluft eingeführt und nutzt zudem die Abwärme ihrer Kompressoren zum Heizen. Statt einer Kälteanlage kühlt neu ein Freecooling-System - eine Kühlung mit Aussenluft - die Produktionsanlagen im Werk der SwissPrimePack AG in Niederuzwil. Zudem hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Altstätten (SG) die Druckluftkompressoren mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Dadurch könne das Werk in Niederuzwil fast gänzlich auf Öl und Gas zum Heizen verzichten. Diese Massnahmen alleine sollen am Produktionsstandort Niederuzwil jedes Jahr bis zu 1.000 Megawattstunden Strom einsparen. Ein weiteres Projekt stellt die vollständige Umstellung des Produktionsstandortes Niederuzwil auf LED Beleuchtung dar. Klimastiftung Schweiz hilft bei Investitionen in Nachhaltigkeit Insgesamt habe die SwissPrimePack AG allein am Produktionsstandort in Niederuzwil weit über eine halbe Million Schweizer Franken investiert. Das Freecooling-System und die Wärmerückgewinnung seien von der Klimastiftung Schweiz mit rund 110‘000 Franken unterstützt worden. Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz, erklärt, wie der Beitrag zustande kommt: "Wir berechnen die Beiträge direkt nach der eingesparten Menge Strom und CO2. Für jede eingesparte Tonne CO2 zahlen wir 30 Franken, für jede eingesparte Megawattstunde Strom zehn Franken." Die Klimastiftung Schweiz unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz und in Liechtenstein, wenn sie umweltfreundliche Massnahmen umsetzen. Ziel der Stiftung sei dabei, sowohl den Klimaschutz zu fördern, als auch den Wirtschaftsstandort zu stärken. Aufwertung der Arbeitsplätze bei SwissPrimePack "Ein schöner Nebeneffekt der getätigten Investitionen ist das verbesserte Arbeitsumfeld", sagt Roger Boog. So reduziere die neue Freecooling-Anlage die Lärmemissionen deutlich. Weiter fördere die LED Beleuchtung die Arbeitsbedingungen durch eine bessere Beleuchtungsqualität. Auch das Werk in Altstätten wird effizienter "Als modernes und dynamisches Unternehmen setzt die SwissPrimePack AG das Thema Nachhaltigkeit schon lange ins Zentrum ihres Tuns", unterstreicht Roger Boog. Vor diesem Hintergrund sei im Jahr 2011 eine Energieverbrauchsanalyse zur Ermittlung der grössten Energieverschwender im Werk in Niederuzwil durchgeführt worden. Daraus resultierten die Energiesparmassnahmen, die nun in Niederuzwil umgesetzt wurden. Als nächste Massnahme ist den Angaben zufolge eine Energieverbrauchsanalyse für den Produktions- und Verwaltungsstandort in Altstätten (SG) geplant. Diese werde bis Mitte 2013 durchgeführt. Danach sollen auch in Altstätten die grössten Energieverbraucher mit entsprechenden Investitionen durch energieeffizientere und umweltbewusstere Alternativen ersetzt werden. Über SwissPrimePack AG Das Schweizer Unternehmen SwissPrimePack AG ist im Bereich Kunststoffverpackungen für Lebensmittel tätig und beschäftigt an den beiden Standorten Altstätten und Niederuzwil sowie den Verkaufsniederlassungen in Frankreich und England rund 200 Mitarbeitende. Weitere Informationen: www.swissprimepack.com, www.klimastiftung.ch |
SwissPrimePack AG, Altstätten, Schweiz
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