| 19.04.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Wie Swiss Recycling, die Dachorganisation der Schweizer Recycling-Systeme, mitteilt, stimmte der Nationalrat am 17. April gegen die Einführung eines Pfandes auf Getränkeverpackungen aus Glas, Aluminium und PET zur Bekämpfung des Litterings. Das Thema Pfand sei damit vorerst vom Tisch. Die Recycling-Organisationen Swiss Recycling, PET-Recycling Schweiz und Igora begrüssen das Nein des Nationalrates zur parlamentarischen Initiative von Nationalrat Alois Gmür, die ein Pfand auf Getränkeverpackungen zum Ziel hatte, da das Pfandsystem aus Sicht der Verbände einen Rückschritt im Recyclingwesen bedeutet hätte. Der Nationalrat erkenne damit die Leistungen der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten beim Recycling an: Dank dem heutigen System werden den Angaben zufolge 92 Prozent aller Getränkeverpackungen rezykliert. Dies sei im internationalen Vergleich ein absoluter Spitzenwert. Auch mit den Pfandländern könne die Schweiz diesbezüglich problemlos mithalten. Bei einem Wechsel zum Pfandsystem wäre nur noch der Handel für die Rücknahme zuständig gewesen. Die Zahl der Sammelstellen für Glas, Aluminium und PET wäre damit laut Swiss Recycling von heute 65.000 Sammelstellen auf 6.000 gesunken. Es gäbe somit 59.000 weniger Sammelstellen als heute. Eine im März 2013 durchgeführte, repräsentative Umfrage habe aber gezeigt, dass die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten auch bei der Entsorgung hohen Komfort wollen. Die Mehrheit der befragten Personen habe deshalb das Pfandsystem abgelehnt. Weitere Informationen: www.swissrecycling.ch |
Swiss Recycling, Zürich
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