| 08.05.2013, 05:56 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Neben der gesetzlich geforderten Konformitätserklärung muss der Hersteller eines Bedarfsgegenstandes aus Kunststoff, der dazu bestimmt ist, mit Lebensmitteln in Kontakt zu kommen, keine weiteren Materialinformationen zu diesem bereitstellen. Dies betonte die Fachgruppe Bedarfsgegenstände aus Kunststoff im Lebensmittelkontakt des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V. auf ihrer letzten Sitzung. Gemäß der EU Verordnungen VO (EU) 10/2011 und 1935/2004 ist demzufolge die Konformitätserklärung für den Verwender vollkommen ausreichend, um das eingesetzte Material identifizieren und die Eignung für den Lebensmittelkontakt gegenüber Behörden, Auditoren usw. dokumentieren zu können. Wie die pro-K Mitglieder berichten, fordern einzelne Kunden neben der von Gesetzes wegen beigefügten Konformitätserklärung weitere Detailinformationen wie Laboranalysen, Materialdatenblätter usw. zu Bedarfsgegenständen, die für den Lebensmittelkontakt bestimmt sind, an. Die Hersteller seien jedoch nicht verpflichtet, dieser Forderung nachzukommen, und können den Mehraufwand ablehnen. Dies sei vor allem daher entscheidend, da verschiedene Methoden der Nachweisführung zulässig sind und durch Weitergabe dieser Informationen teilweise Betriebsgeheimnisse preisgegeben würden. Diese internen Informationen ("Supporting documents") müssen vom Kunststoffverarbeiter lediglich den zuständigen Aufsichtsbehörden auf Anforderung übermittelt werden. Unternehmen, die für ihre Produkte eine Konformitätserklärung herausgeben, die der EU Verordnung VO EU 10/2011 entspricht, kommen demnach ihrer Informationspflicht zur Genüge nach. Diese kann dabei entweder in Papierform oder digital zur Verfügung gestellt werden. Unter www.pro-kunststoff.de/info-service/ hat pro-K eine entsprechende Konformitätserklärung plus Hintergrundinformationen veröffentlicht. Diese kann kostenfrei heruntergeladen werden. |
pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V., Frankfurt
» insgesamt 279 News über "pro-K" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| IKT: Lehrbuch „Kunststofftechnik – Einführung und Grundlagen“ in neuer Auflage
|