| 29.05.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Preis für PET sinkt fortlaufend und der Kostendruck bei der PET-Herstellung und dem PET-Recycling wächst immer weiter. Hier will das Granulierverfahren "CrystallCut" der BKG Bruckmann & Kreyenborg Granuliertechnik GmbH eine wirksame Möglichkeit zur Kostensenkung bieten. Das "CrystallCut"-System nutzt laut BKG zum Kristallisieren die Wärmeenergie der Schmelze. Die Schmelze wird mittels einer Unterwassergranulierung granuliert und die Verweilzeit im Wasser soll so auf ein Minimum reduziert werden. Die Austrittstemperatur des Granulates nach dem Trockner hat demnach bereits die zur Kristallisation notwendige Temperatur von 160-180°C. Das Granulat kann so mit dieser Temperatur direkt dem weiteren Prozess zugeführt werden. Das PET wird also in einem einzigen Schritt granuliert und kristallisiert. Hierdurch sollen sich enorme Energiekosten einsparen lassen. Die Einsparung resultiere daraus, dass das Granulat nicht abgekühlt und danach wieder aufgeheizt werden muss. Auf einer Anlage mit einer Produktionsleistung von 600 t/Tag sei bei durchschnittlichen Energiekosten von 12 Cent/kWh eine Ersparnis von 15 Euro/t (oder 125 kWh) möglich. Dies entspräche einer Ersparnis von 9.000 Euro/Tag, respektive ca. 3,2 Mio. Euro/Jahr. Daher sei ein "Return of Invest" bereits kurzfristig möglich. Bei Extrusionsanlagen, z.B. beim Recycling von PET Bottle Flakes, und einer Anlagenleistung von 1,5 t/h sollen sich durch eine bessere Unterwassergranulierung Einsparungen von ca. 180 Kilowattstunden bzw. ca. 1,4 Cent/kg erzielen lassen. Das seien im 365/24- Betrieb ca. 190.000 Euro / Jahr. Des Weiteren soll durch das Kristallisieren der Granulate von innen nach außen eine bessere kristalline Struktur entstehen, was wiederum Kosten beim Wiederaufschmelzen spare. Weitere Informationen: www.kreyenborg.com |
BKG Bruckmann & Kreyenborg Granuliertechnik GmbH, Münster
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