| 19.09.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Herkömmliche Rückspülsiebwechsler entnehmen das Rückspülmaterial zur Siebreinigung direkt aus dem gereinigten Schmelzestrom. Diese Recyclingfilter werden überwiegend in Granulierlinien eingesetzt, bei denen die damit verbundenen Durchsatzschwankungen nur geringe Auswirkungen haben.Maag präsentiert zur K 2013 den neuen Rückspülsiebwechsler vom Typ CSC-BFX, der nach Anbieterangaben für die direkte Verarbeitung von Recyclingmaterial zu 1A-Produkten (Folie, Faser, Profil etc.) ohne den Zwischenschritt der Granulierung geeignet ist. In einem integrierten Schmelzespeicher wird demzufolge das für die Rückspülung erforderliche Material rheologisch optimiert bevorratet und, ohne Auswirkungen auf das Endprodukt, zur Reinigung der verschmutzen Siebflächen genutzt. Produktmanager Harald Pohl: „Der völlig neu entwickelte und patentierte Rückspülfilter beinhaltet nur noch zwei Drehhub-Zylinder für die komplette Filterfunktion. Im Unterschied zu Wettbewerbsausführungen mit bis zu acht Hydraulikzylindern baut unsere neue Siebwechslergeneration deshalb extrem kompakt und lässt sich auch in bestehende Extrusionslinien einfach integrieren mit den entsprechenden Kostenvorteilen. Ein weiterer Kundennutzen ist die serienmäßig vorhandene Ventilfunktion des Filters, mit der die Anfahrschmelze bei Anlagenstart ins Freie ausgeschleust werden kann.“ Der vollautomatische Betrieb des Rückspülsiebwechslers erfolgt durch die ebenfalls neuentwickelte Steuerung maaxBFX. Sie ermöglicht den weiteren Angaben zufolge bei hochverschmutzen Polymerschmelzen eine einfache Bedienung, Überwachung und Visualisierung der Betriebsparameter. Der Rückspülsiebwechsler ist ab sofort in den extrusionsüblichen Standardbaugrößen mit aktiven Filterflächen von 250cm² bis 3.250 cm² verfügbar. Weitere Informationen: www.maag.com K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 9, Stand A04 |
Maag Pump Systems AG, Oberglatt, Schweiz
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