| 20.09.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Fünf-Zonen HPS-M Mischschnecke von KraussMaffei bewährt sich laut Hersteller seit vier Jahren in vielen Anwendungen, in denen Farb-Masterbatches direkt an der Spritzgießmaschine zudosiert werden. Ihre in fünf Zonen geteilte Geometrie unterstützt demnach die schonende Materialverarbeitung und minimiert den Maschinenverschleiß. Durch ihre exzellente Mischwirkung sei sie ideal für schnelle Farbwechsel geeignet. Kostenlose Bauteilprüfung zur K Auf der K 2013 will KraussMaffei eine besondere Aktion zur HPS-M-Schnecke anbieten: die Besucher können auf der Messe Qualitätsthemen an ihrem Bauteil prüfen lassen und das Optimierungspotential durch die HPS-M-Schnecke mit den KraussMaffei-Experten diskutieren. Sollte sich die Bauteilqualität trotz Einsatz der Schnecke nicht verbessern, garantiere KraussMaffei eine uneingeschränkte Rücknahme. Somit hätten die Kunden eine höhere Investitionssicherheit und sollen sich von den Vorteilen der HPS-M-Schnecke selbst überzeugen können. Direkteinfärben auf dem Vormarsch Spritzgießer müssen sich stetig wachsenden Anforderungen hinsichtlich wirtschaftlicher Fertigung und Flexibilität stellen. Diese Entwicklung spiegele sich im zunehmenden Einsatz von Farb-Masterbatch wider. Damit sollen sich Kunststoffe direkt auf der Maschine einfärben und Kosten für das Compoundieren reduzieren lassen. Insbesondere, wenn zahlreiche Farbvarianten in schnellem Wechsel benötigt würden, lasse sich durch Verwendung von Masterbatch der Spritzgießbetrieb flexibel und wirtschaftlich betreiben. Schneckengeometrie schont Material und Maschine Dreizonenschnecken liefern laut KraussMaffei häufig keine einwandfreie farbliche Homogenität. "Hier setzt die HPS-M-Schnecke von KraussMaffei an. Durch die intelligente Kombination von Scher- und Mischzonen verteilen sich die Farbpigmente gleichmäßig in der Kunststoffschmelze. Auf diese Weise muss das Homogenisieren nicht mehr unter hohem Staudruck erfolgen, der beim Plastifizieren einerseits einen unerwünschten Anstieg der Schmelzetemperatur bewirkt und zum anderen zu einem vorzeitigen Verschleiß von Schnecke und Zylinder führt", betont Markus Bauer, Leiter Service bei KraussMaffei. Durch eine rheologisch optimal ausgelegte Schneckengeometrie lassen sich demnach Kunststoff und Maschine gleichermaßen schonen. Längere Standzeiten von Schnecke und Zylinder seien das Ergebnis. "Existierende Spritzgießmaschinen, auch älterer Baureihen, können problemlos mit unserer HPS-M-Schnecke nachgerüstet werden, da die Einbaumaße gegenüber Dreizonenschnecken unverändert sind und vorhandene Schneckenspitzen weiter verwendet werden können. 750 Schneckengarnituren im Markt sprechen für sich", ergänzt Bauer. „Lücke zwischen Dreizonen-Schnecke und Hochleistungsschnecke geschlossen“ Besonders geeignet sei die Schnecke für PP, PE und ABS, wenn diese Kunststoffe mit häufig wechselnden und schwierig einzumischenden Farben verarbeitet würden. Zwar könnten auch statische Mischer einfach auf Spritzgießmaschinen nachgerüstet werden, sie erhöhen jedoch den Spritzdruck und verlängern die Farbwechselzeiten, so KraussMaffei. Außerdem seien sie anfällig für Beschädigungen, wenn bei Produktionsbeginn nicht vollständig aufgeschmolzener Kunststoff durch die Mischelemente gespritzt werde. "Die HPS‑M‑Schnecke stellt eine gute Alternative zu Dreizonenschnecken dar, indem sie deren Einbaumaße mit Geometriemerkmalen von Hochleistungsschnecken kombiniert. Sie liefert auch dann noch gute Ergebnisse, wenn mit der Standardschnecke Farbschlieren und ungleichmäßige Werkzeugfüllung auftreten", erläutert Bauer. Somit schließe sie die Lücke zwischen Dreizonenschnecken, die für technische Kunststoffe am besten geeignet seien, und Hochleistungsschnecken, die mit einer größeren wirksamen Schneckenlänge von 23 bis 26 D für kurze Zykluszeiten ausgelegt sind, jedoch längere Schneckenzylinder voraussetzten. Weitere Informationen: www.kraussmaffeigroup.com K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 15, Stand B27/C24/C27/D24 |
KraussMaffei Group GmbH, München
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