| 08.10.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Zeppelin Systems stellt auf der K 2013 unter anderem den Hochleistungsmischer HCE vor. Die HCE-Baureihe (Horizontal Cooler EFF), die von der Business Unit Henschel Mixing Technology entwickelt wurde, will vor allem durch ihre effiziente Kühlleistung überzeugen. Der Mischer HCE, der in den Größen 1.700 bis 6.000 Liter zur Verfügung steht, erreicht dies auf mehreren Wegen. Zum einen sorge seine hervorragende Mischgüte für kurze Misch- und Kühlzeiten. Zum anderen besitze der Mischer ein neu konstruiertes Behältersystem und ein neuentwickeltes gekühltes Mischwerkzeug mit großer Oberfläche. Bereits bewährt habe sich die Baureihe HCE in der PVC-Herstellung. Bisher musste laut Zeppelin zur Herstellung von PVC-Dryblends das PVC mit Füllstoffen und Additiven in einem Heizmischer gemischt und aufgeheizt, um es dann in einem nachgeschalteten Kühlmischer wieder abzukühlen. Aufgrund der notwendigen Kühlleistung und der zur Verfügung stehenden Zeit musste dieser um den Faktor 2,5 größer ausgelegt sein als der Heizmischer. Nun könne dieser Kühlmischer wesentlich kleiner gewählt werden.Unter Hochdruck zuverlässig fördern Die Zellenradschleuse CFH in den Baugrößen von 250 bis 850 ermöglicht laut Hersteller die kontinuierliche Ein- und Austragung von Produkten, selbst wenn der Prozessbehälter unter Druck steht. Die Schleuse erfülle zwei Aufgaben zugleich: Sie fördert das Gut und dichtet gleichzeitig zum Prozess ab. Dafür seien das Zellenrad und das Gehäuse exakt aufeinander abgestimmt worden, so dass ein möglichst kleiner Spalt entsteht und der Anteil an Leckluft so klein wie möglich ist. Üblicherweise sorgen hohe Temperaturen und Drücke für eine unterschiedliche Ausdehnung bzw. Verformung von Zellenrad und Gehäuse. Die Zeppelin-Schleuse sei daher entsprechend robust konstruiert worden. Gleichzeitig werde das Gehäuse über eine Temperatursteuerung so geheizt, dass der Spalt und damit der Anteil der Leckluft so gering wie möglich sind. Silobau in neuen Dimensionen Mit dem "Bolt-Tec-Silos" - einem Silo-System, bei dem die Silos nicht mehr geschweißt, sondern vor Ort verschraubt werden - sollen sich die Logistikkosten um 30 Prozent senken lassen. Der Transport der Elemente in Standard-Containern spare deutlich gegenüber aufwändigen Schwertransporten. Lag die Grenze für ein solches Schraubsilo bisher bei einem Volumen von 500 Kubikmetern, sollen sich nun auch Silos mit einem Fassungsvermögen von 1.000 Kubikmetern auf diese Weise herstellen lassen. Ressourcen schonen - mit innovativen Recyclingideen In Zusammenarbeit mit der Firma Pyrolyx sei es Zeppelin Systems gelungen, ein echtes Kreislaufsystem für Altreifen zu entwickeln, bei dem die Ausgangsstoffe, wie Ruß, Öle oder Kautschuk, wieder gewonnen werden können. Zeppelin Systems bietet den schlüsselfertigen Bau der Pyrolyx-Anlagen an. Ein Modell der Pyrolyseanlage soll auf der K die wesentlichen Verfahrensschritte demonstrieren. Neue Ideen für die Fördertechnik Zeppelin System stellt auf der K 2013 ein neues Konzept für die Schüttgutförderung vor. Gemeinsam mit dem Partner Doppelmayr habe sich das Friedrichshafener Unternehmen der Frage gestellt, wie die herkömmliche optimale und effiziente Schüttgutförderung aussehe, wenn beispielsweise Produktion und Hafen zu weit auseinanderliegen und ein pneumatischer Transport nicht mehr möglich sei. Als Lösung wird ein Seilbahnkonzept angepeilt. In Düsseldorf will Zeppelin Systems zeigen, dass die Idee bereits aus dem Konzeptstadium herausgewachsen ist. Darüber hinaus zeigt Zeppelin Systems auf der Messe neben Silos und pneumatischen Fördersystemen unter anderem Dosiersysteme und Weichen aber auch Produkte, wie z. B. Wärmetauscher. Weitere Informationen: www.zeppelin.com K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 09, Stand B 41 |
Zeppelin Silos & Systems GmbH, Friedrichshafen
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