| 18.10.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Stetig wachsende Ballungsräume bieten attraktive wirtschaftliche Perspektiven, besonders für Schlüsselindustrien. Gleichzeitig erfordert die fortschreitende Urbanisierung aber auch massive Anstrengungen in Richtung Nachhaltigkeit. Wie Unternehmen diese Herausforderung mit Hilfe der Spezialchemie bewältigen können, will Evonik auf seinem Messestand auf der diesjährigen K zeigen.Neben Spezialkunststoffen bietet Evonik eine breite Palette an Spezialmonomeren und Additiven, die in enger Zusammenarbeit (mit dem Kunden) auf die Bedürfnisse großer Industriebranchen wie Automobil-, Bau- oder Elektronikindustrie, abgestimmt werden. Deutliches Wachstum im Kunststoffmarkt Im Jahre 2012 erzielte Evonik mit seinen Produkten im Kunststoffmarkt einen Umsatz von circa 3 Milliarden € und hat damit nach eigenen Angaben seinen überproportionalen Wachstumsweg fortgesetzt. Etwa zwei Drittel davon entfallen demnach auf den Baubereich und allgemeine Industrien, darunter Additive. Wachstumsstrategien für Spezialkunststoffe Grüne Mobilität, eine effiziente Versorgung mit Energie, die Schaffung gesunder Arbeits- und Lebenswelten - diese Aufgaben zu bewältigen wird umso schwieriger, je mehr Menschen in den Ballungsräumen leben. "Grüne Mobilität". Von Systemlösungen, die Leichtbau für eine Massenproduktion von Fahrzeugen wirtschaftlich machen, profitiert der gesamte Automobilbau, unabhängig vom Antriebskonzept. Evonik bietet mit "PLEXIGLAS" eine gewichtsparende Alternative zur traditionellen Verglasung. Das auf dem Messestand von Evonik gezeigte Konzeptfahrzeug Rinspeed microMAX zeigt diese Anwendung. Mit "ROHACELL", einem temperatur- und druckbeständigen Strukturschaum, existiert ein weiterer Leichtbauwerkstoff, der schon lange Einsatz in der Luftfahrt finde. Komposit-Bauteile mit "ROHACELL" als Kernmaterial für die Automobilindustrie massentauglich zu machen, sei das Ziel des unlängst gegründeten Joint Ventures LiteCon. Hier geht die Werkstoffkompetenz von Evonik mit dem Know-how der österreichischen Firma SECAR um effiziente Produktionstechnologien Hand in Hand. "Energieversorgung". Unter dem Dach der Marke "VESTAMID" produziert Evonik eine ganze Palette von Hochleistungskunststoffen für den Einsatz im Auto, im Beleuchtungssektor, der Erdölförderung oder Photovoltaik. Eine vielversprechende Anwendung ist die der Gasleitung aus "VESTAMID" NRG. Dieser PA 12-Typ soll eine besonders umweltfreundliche Verlegungstechnik ermöglichen, anwendbar selbst in urbanen Gebieten. Ein weiterer Wachstumsmarkt für Evonik Industries sind verschiedene Membran-Werkstoffe zur Reinigung von Biogas, aber auch zur umweltfreundlichen Abtrennung von organischen Lösungsmitteln. "SEPURAN" Green-Membranmodule beispielsweise sei kürzlich bei der Errichtung einer Anlage zur Biogasaufbereitung von EnviThan in Sachsen-Anhalt erfolgreich eingesetzt worden. "Gesunde Lebenswelten". Leistungsfähige Werkstoffe sind die Basis für eine nachhaltige Architektur künftiger Megacities. Auch hier seien zahlreiche Erzeugnisse aus dem Evonik Portfolio geeignet, um den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. "TEGOSTAB" Additive sollen beispielsweise in PU-Wärmedämmungen an der Hausfassade dazu beitragen, dass im Inneren ein gesundes Wohnklima herrscht. Unter der Produktmarke "ELATUR" bietet Evonik eine neue Generation von PVC-Weichmachern, deren Produktion in Marl im Juni 2013 angelaufen ist. Weitere Informationen: www.evonik.de/plastics K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 6, Stand B28 |
Evonik Industries AG, Essen
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