| 04.11.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Um spröde Materialien weich, biegsam oder dehnbar zu machen werden jährlich Millionen Tonnen Weichmacher verarbeitet. Das Marktforschungsinstitut Ceresana prognostiziert, dass der weltweite Umsatz mit Weichmachern bis zum Jahr 2020 auf über 19,5 Mrd. US$ ansteigen wird. Wichtigste Wachstumstreiber sind demnach die Regionen Asien-Pazifik und Osteuropa. Einsatz in Kunststoffen dominiert die Nachfrage Das mit Abstand wichtigste Anwendungsgebiet für Weichmacher sind Kunststoffe, insbesondere Produkte aus PVC. "Für Kunststoffprodukte wurden im Jahr 2012 rund 87% der weltweit verbrauchten Weichmacher eingesetzt, wobei der größte Anteil in die Herstellung von Folien und Kabeln fließt", erklärt Oliver Kutsch, Geschäftsführer von Ceresana. Der Einsatz von Weichmachern in Gummiprodukten, Farben und Lacken sowie in Klebstoffen sei weitaus geringer. Unterschiedliche Wachstumsaussichten Das stärkste Wachstum werde sich weiterhin in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) vollziehen, aber auch der Weichmacher-Verbrauch in den USA wird laut Ceresana nach Verlusten in der Vergangenheit in den kommenden Jahren wieder steigen. Der Bedarf in Westeuropa werde annähernd stagnieren, jedoch sorge dort die erhöhte Nachfrage nach phthalatfreien Weichmachern für Belebung am Markt. Wachstumsmarkt phthalatfreie Weichmacher Aufgrund anhaltender gesundheitlicher Bedenken von Verbrauchern und möglichen weiteren Verboten von Phthalaten fragen die Verarbeiter von Weichmachern zunehmend phthalatfreie und biobasierte Weichmacher-Typen nach. Ceresana erwartet, dass der Markt für Phthalat-Weichmacher, insbesondere DEHP, weitaus schneller Marktanteile an phthalatfreie Produkte verliert. Wenn in Westeuropa neue Produktionskapazitäten errichtet würden, seien dies mittlerweile fast ausschließlich Anlagen zur Herstellung von phthalatfreien Weichmachern und selbst in China sei inzwischen eine Überkapazität von DEHP-Produktionsanlagen auszumachen. Bisher beträgt der Marktanteil von DEHP in der Region Asien-Pazifik rund 60%. Die Studie in Kürze: Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Weichmacher-Markts – einschließlich Prognosen bis 2020: Für jede Region der Welt wird der Verbrauch und der Umsatz mit Weichmachern sowie der Verbrauch je Weichmacher-Typ (DEHP, DINP/DIDP, sonstige Phthalate, Nicht-Phthalate) erläutert. In Kapitel 2 werden Verbrauchs- und Umsatzzahlen für insgesamt 45 Länder geliefert. Außerdem wird für die 18 wichtigsten Länder der Verbrauch in den Anwendungsgebieten Profile, Folien, Kabel, Bodenbeläge, sonstige Kunststoffprodukte, Elastomere, Farben/Lacke und Klebstoffe detailliert analysiert. Kapitel 3: Hier werden die Anwendungsgebiete von Weichmachern untersucht: Daten zur Verbrauchsentwicklung, aufgeteilt auf die sieben Weltregionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika. Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Weichmacher-Produzenten, gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produk€tionsstätten, Kurzprofil sowie Produkttypen und Anwendungsgebieten. Ausführliche Profile werden von 83 Herstellern geliefert, wie z.B. Adeka Corporation, Aekyung Petrochemical Co. Ltd., Arkema S.A., BASF SE, Blue Sail Group, Clariant International Ltd., Daelim Industrial Co. Ltd., Dow Chemical Company, Eastman Chemical Company, Evonik Industries AG, ExxonMobil Corporation, Formosa Plastics Group (Nan Ya), Grupa Azoty S.A., LG Chem Ltd., Orica Ltd., Sasol Ltd. und UPC Technology Corporation. Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/Marktstudien/Additive/Weichmacher |
Ceresana Research, Konstanz
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