| 08.01.2014, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Deutlich optimistischer als 2013 startet die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie in dieses Jahr. Das zeigt die IK-Konjunkturtrendumfrage für das erste Quartal 2014. Danach hat sich die Zahl der Unternehmen, die von besseren Umsätzen ausgehen, mit 41 Prozent gegenüber 2013 nahezu verdoppelt. Auch bei der Exportentwicklung zeigen sich die Unternehmen zuversichtlicher als zu Beginn des letzten Jahres. Diese positive Einschätzung wird allerdings durch weiter steigende Kosten getrübt. So wurden die Rohstoffe im Dezember 2013 verteuert, eine Vorgehensweise, die zu diesem Zeitpunkt bisher nicht üblich gewesen sei. Weitere Preiserhöhungen seien von den Rohstoffherstellern bereits angekündigt worden. Vor diesem Hintergrund zeigt die IK-Umfrage auch notwendige Anpassungen bei den Verpackungspreisen für das erste Quartal 2014. Ein weiteres Indiz hierfür sind Energiekosten auf Rekordniveau. Ab dem 1. Januar 2014 müssen die deutschen Verpackungshersteller 6,24 Cent pro Kilowattstunde für die EEG-Umlage bezahlen. Dies sei ein erneuter Anstieg um fast 20 Prozent. Auch deshalb ist für 99 Prozent der befragten IK-Mitglieder das Thema Energieeffizienz in ihren Firmen wichtig. 63 Prozent der Unternehmen arbeiten bereits mit einem eigenen Energiemanagementsystem, von den restlichen Firmen planen 83 Prozent in absehbarer Zeit die Einführung eines solchen Systems. Aus Sicht der IK wird dieses Engagement der Kunststoffverpackungsbranche aber keinesfalls ausreichen, die exorbitanten Energiekosten in Deutschland zu kompensieren. Die neue Bundesregierung sei deshalb umso mehr gefordert, ein marktorientiertes Energiekonzept auf den Weg zu bringen, das den privaten Verbrauchern und der Industrie eine sichere und bezahlbare Stromversorgung garantiere. Weitere Informationen: www.kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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