| 07.05.2014, 11:35 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der ifo Index für die Wirtschaft im Euroraum ist im zweiten Quartal von 119,9 auf 123,0 gestiegen. Er erreichte damit den höchsten Stand seit Ende 2007. Die konjunkturelle Erholung dürfte damit im Laufe der nächsten Monate deutlichere Konturen annehmen. Das Wirtschaftswachstum wird nach Meinung der befragten Experten in diesem Jahr 1,3 Prozent betragen. Die Bandbreite der Schätzungen reicht von -4,9 Prozent für Zypern bis 2,8 Prozent für Lettland. Der Anstieg des ifo Indikators resultiert aus der weniger ungünstigen Beurteilung der augenblicklichen Lage. Der wirtschaftliche Ausblick für die nächsten sechs Monate bleibt unverändert günstig. Deutschland sticht weiterhin mit einer sehr guten wirtschaftlichen Verfassung heraus. In den meisten anderen Ländern des Euroraums ist die Lageeinschätzung dagegen weiterhin gedämpft. Von den Euro-Krisenländern verschlechterte sich den WES-Experten zufolge die derzeitige Lage in Irland. In Griechenland, Italien, Portugal und Spanien lässt sich keine nennenswerte Verbesserung der derzeit katastrophalen wirtschaftlichen Verfassung feststellen. Eine hohe Arbeitslosigkeit, öffentliche Haushaltsdefizite und fehlende Nachfrage machen nach wie vor diesen Ländern zu schaffen. Dennoch signalisieren die Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate für den Euroraum insgesamt eine Besserung. Die erwartete Inflationsrate ist seit Ende 2012 kontinuierlich gesunken. Sie liegt nun für 2014 bei erwarteten 1,2 Prozent und damit klar unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank. In diesem Umfeld werden die Kurzfristzinsen im nächsten halben Jahr nach Meinung der Befragten auf dem derzeit niedrigen Niveau verharren. Weniger Teilnehmer als in der vorangegangenen Umfrage erwarten auf Sicht von sechs Monaten einen Anstieg der langfristigen Zinsen. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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