| 16.07.2014, 06:07 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Am 7. Juli 2014 traf sich die Designwelt in Essen zur Preisverleihung des international anerkannten Red Dot Awards. Das 40-köpfige Red Dot Expertengremium bewertete insgesamt 4.815 Einreichungen aus 53 Nationen. Mit dem Freeformer erhielt erstmals ein Produkt des Maschinenbauers Arburg den begehrten, international anerkannten Designpreis. Damit reiht sich das zukunftsweisende System für die additive Fertigung neben Produkten von Top-Marken wie Apple, Audi und Adidas ein. "Neben Qualität und Funktionalität wird das Design einer Maschine immer wichtiger für die Kaufentscheidung", ist Herbert Kraibühler überzeugt. Der ehemalige technische Geschäftsführer trieb in den vergangenen zehn Jahren die Entwicklung des Freeformers voran und ist seit April 2014 Berater für das Kunststoff-Freiformen bei Arburg. Mit dem Freeformer und dem Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF), die auf der K 2013 Weltpremiere feierten, erschließt Arburg den zukunftsfähigen Markt der industriellen additiven Fertigung. Zukunftsfähiges Industriedesign Für das Design holte sich der Maschinenbauer das Büro Design Tech aus Ammerbuch mit Inhaber Jürgen R. Schmid ins Boot. Der Experte für Industriedesign sollte besonderes Augenmerk auf Wiedererkennung, Zukunftsfähigkeit und die Einmaligkeit des Freeformers legen sowie Ästhetik und Funktionalität vereinen. Dabei herausgekommen ist z. B. der über eine schwenkbare Glasfront gut zugängliche Bauraum, einfache Möglichkeiten zur Bedienung und der seitlich angebrachte, ausklappbare PC mit Multi-Touchscreen. Der visuell hervorgehobene An- und Ausschalter fungiert gleichzeitig als Not-Aus-Schalter. Zudem wurde darauf geachtet, dass der Freeformer durch Raumtüren mit Standardbreite passt. Die klaren, weichen Linien des Gehäuses erinnern an moderne Telekommunikationsgeräte und passen gut auch zum Einsatz in Konstruktionsbüros und Laborumgebung. Dass das Gesamtkonzept auch visuell gelungen ist, zeige nun nicht nur mehr die vielen positiven Rückmeldungen von Kunden und Interessenten, sondern jetzt auch das Qualitätssiegel Red Dot Award "Winner". Innovatives System für die additive Fertigung Arburg ist ein führender Hersteller von modularen Allrounder-Spritzgießmaschinen, mit denen sich Kunststoffteile in großen Stückzahlen produzieren lassen. Um eine hohe Produktionseffizienz auch bei der Herstellung von Einzelteilen und Kleinserien zu erzielen, wurde der Freeformer entwickelt. Das Kunststoffgranulat wird ähnlich wie beim Spritzgießen zunächst in einem Plastifizierzylinder aufgeschmolzen. Die Tropfen werden über eine spezielle Düse mittels hochfrequenter Piezotechnik schichtweise auf einen Bauteilträger aufgetragen, der über drei bzw. fünf Achsen verfügt. So entsteht Schicht für Schicht das gewünschte dreidimensionale Bauteil. Da mit geschmolzenem Kunststoff gearbeitet wird, fallen weder Staub noch Abfall oder Emissionen an. Weitere Informationen: www.arburg.com |
Arburg GmbH + Co KG, Loßburg
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