| 01.08.2014, 05:50 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() 1. Platz: Michael Rampf (Geschäftsführer Gesellschafter Rampf Holding; links) sowie Unternehmensgründer Rudolf Rampf (rechts) und Matthias Rampf (Geschäftsführer Gesellschafter Rampf Holding) gratulieren (von links nach rechts) Anja Englberger, Philipp Linsenmayer und Yvonne Dokuz von Rampf Polymer Solutions für den ersten Platz beim Rampf Innovation Award 2014. Unternehmensgründer Rudolf Rampf sprach von einer der schwierigsten Entscheidungen, sein Jury-Kollege Professor Dr.-Ing. Günther Würtz vom Steinbeis-Transferzentrum Management-Innovation-Technologie (MIT), Stuttgart, berichtete von intensiv geführten Diskussionen und einer letztlich sehr knappen Entscheidung. Die fünfköpfige Jury für den Rampf Innovation Award 2014 habe sich schwer getan, die vier Kandidaten-Teams in eine finale Rangfolge zu bringen. Denn die eingereichten Innovationen erfüllten allesamt vollends die Losung des unternehmensinternen Wettbewerbs: "Nachhaltiges Wachstum durch Kreativität und Innovation". "Mit dem RAMPF Innovation Award werden die von unseren Mitarbeitern entwickelten Produkte, Lösungen und Verfahren ausgezeichnet", erklärt Dr. Utz-Volker Jackisch, Innovationsbeauftragter der Rampf-Gruppe, Sinn und Zweck des Wettbewerbs. "Darüber hinaus soll die Auszeichnung die Innovationsfähigkeit unserer Unternehmen sichtbar und erlebbar machen und so die Innovationskultur der Gruppe weiter stärken." Für die erste Ausgabe des Innovationswettbewerbs hatten sich insgesamt 20 Teams beworben, deren Innovationen in den vergangenen vier Jahren entstanden sind und ihre Marktfähigkeit bewiesen haben. "Mit einer derart großen Anzahl an sowohl aus technischer als auch wirtschaftlicher Sicht hochwertigen Innovationen hatten wir, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Das legt die Messlatte für künftige Veranstaltungen sehr hoch, was jedoch keineswegs abschreckend, sondern motivierend sein soll", so Matthias Rampf, Geschäftsführender Gesellschafter der Rampf Holding. Zur Verleihung des mit 28.000 Euro dotierten Rampf Innovation Award wurden alle Teilnehmer-Teams zu einer Abendveranstaltung nach Grafenberg (bei Stuttgart) eingeladen, dem Firmensitz der Rampf-Gruppe. Die vier Finalisten präsentierten ihre Innovationen der Jury bestehend aus Rudolf Rampf, Günther Würtz, Matthias Rampf, Prof. Dr.-Ing. Peter Eyerer vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT), Pfinztal, und Dipl.-Ing. Reiner Lohse von der WIF Wirtschafts- und Innovationsförderungsgesellschaft, Göppingen. Die Präsentationen wurden anschließend evaluiert und gingen ein in die Gesamtwertung: 1. Platz: "RAKU-PUR Speed" Der schnell aushärtende Dichtungs- und Formweichschaum von Rampf Polymer Solutions eignet sich für den Einsatz in Technologien, bei denen kurze Taktzeiten gefordert sind. Eine kurze Bandstrecke von zwei bis drei Metern sei ausreichend, um den Polyurethan-Dichtungsschaum aufzutragen und die Bauteile einsatzfähig zu machen. Es müsse somit nicht in kostspielige Anlagen für die Aushärtung investiert werden. 2. Platz: EPUTRONIC Im Mittelpunkt des Produktbereichs EPUTRONIC von Rampf Machine Systems stehen Mehrachssysteme mit hohen Ansprüchen an Dynamik (High-speed) und Genauigkeit (High-precision). EPUTRONIC bindet komplexe Steuerungselektronik in anwendungsspezifische Antriebssysteme ein und soll dadurch optimal abgestimmte, kundenspezifische Bewegungssysteme realisieren. Einsatzbereiche sind unter anderem Laserapplikationen, Elektronikproduktion, Flat-Panel-Technologie und Medizintechnik. 3. Platz: "RAKU-TOOL" CC-6012 Close Contour Castings werden als dreidimensionale Gießlinge, welche bereits nahe an der Endkontur vergossen sind, geliefert. "RAKU-TOOL" CC-6012 von Rampf Tooling Solutions ermöglicht den Angaben zufolge eine Qualitätsoptimierung von Großmodellen im Design und Modellbau mit Dichten von 0,8 g/cm³ sowie Gießvolumen von bis zu 2.000 Litern. Der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis "Strategy Award" ging an das Team von Rampf Production Systems für das von ihnen entwickelte Optical Bonding von Displays / Touchdisplays unter Vakuum, was die optischen Eigenschaften, insbesondere bei Anwendungen unter direkter Sonneneinstrahlung, deutlich verbessern soll. Die Auszeichnung begründete die Jury damit, dass diese Innovation die Entwicklung des Unternehmens vom Dosiertechnik-Spezialisten zum Anbieter gesamtheitlicher Systemlösungen für die Produktionen seiner Kunden maßgeblich vorangetrieben habe. In seiner Schlussrede bedankte sich Rudolf Rampf bei den Teilnehmern und Organisatoren des Wettbewerbs und benannte den wesentlichen Erfolgsfaktor des von ihm vor 35 Jahren gegründeten Familienunternehmens: "Wir hören unseren Kunden zu. Ihre Anforderungen stehen im Mittelpunkt, sie liefern die wesentlichen Impulse für unsere Innovationstätigkeit. Wir haben den Mut, über den Tellerrand hinauszuschauen und neue Wege zu gehen. Nur so entdeckt man Neues." Der Rampf Innovation Award soll ab sofort zweijährlich ausgetragen werden. Weitere Informationen: www.rampf-gruppe.de |
Rampf Holding GmbH & Co. KG, Grafenberg
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