| 03.09.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Hybride F 220 produziert Früchtebecher im Barrierespritzgießen Im Bereich der Mehrkomponententechnik stellt Ferromatik Milacron zur Fakuma 2014 mit dem Coinjection Molding Möglichkeiten vor, um das Barrierespritzgießen im Dünnwandverpackungsmarkt rentabel zu machen. Dabei werden Synergien innerhalb des Milacron-Konzerns genutzt und die Komponenten der einzelnen Milacron-Brands zu einem effektiven System verknüpft. Auf der Fakuma wird eine Komplettanlage bestehend aus einer Ferromatik Milacron F 220 Spritzgießmaschine mit Kortec-Coinjection Molding–Technology und einem Mold Masters-Spritzaggregat zu sehen sein. Die Anlage stellt mit einem 4–fach Becher-Werkzeug für das Abfüllen von Früchtekompott her. Dabei werden die Systemkomponenten so gesteuert, dass die beiden in den Spritzaggregaten erzeugten Kunststoffschmelzen über den Heißkanal und die Verschlussnadeltechnik überlagert werden und im Formwerkzeug zu einer Barriereverpackung erstarren. Die hybride F 220 Spritzgießmaschine ist mit 2.200 kN Schließkraft dabei der Mittelpunkt der Anlage und ermöglicht mit ihrer Steuerung das Zusammenspiel der Komponenten und die Produktion der Früchtebecher aus PP, die in ihrem Kern eine hauchdünnes Schicht aus EVOH aufweisen. Diese Schicht dient als Barriere und ermöglicht lange Haltbarkeitszeiten für das Früchtekompott. Gespritzt werden die Becher in einer Zykluszeit von ca. 7 sec. Vollautomatische Fertigungszelle produziert klebefreie Einwegspritzen Kernstück der Anlage ist eine vollelektrische Ferromatik Milacron F 120 Spritzgießmaschine. Für Anwendungen im Medizinteile-Bereich bietet Ferromatik Milacron Spritzgießmaschinen mit spezieller Medical-Ausstattung an. Dazu zählen Edelstahlabdeckungen sowie FDA-konforme Schmierstoffe und, auf Wunsch, eine GMP-Dokumentation. Damit wird vor allem den hygienischen Aspekten Rechnung getragen. Die F 120 mit 1.200 kN Schließkraft ist mit einer APh 35 Spritzeinheit sowie einer 3-Zonen-Schnecke mit 20 mm Durchmesser ausgestattet. Die Maschine produziert mit einem hocheffizienten Nadelvereinzelungssystem und einem 4-fach Werkzeug von Zahoransky Formenbau, Freiburg, Einwegspritzen mit Nadeln, ohne dass ein Klebevorgang erforderlich ist. Dafür werden die Nadeln ins Werkzeug eingelegt, ausgerichtet und umspritzt. Parallel zur Einlegephase der Nadeln in der einen Werkzeughälfte werden in der zweiten Trennebene die fertig gespritzten Teile entnommen. Medizinteilfertigung auf vollelektrischer Elektron 30 Die vor rund einem Jahr neu eingeführte vollelektrisch angetriebene Elektron 30 wird laut Anbieter sehr häufig in der Medizinbranche angewandt. Durch den Verzicht auf Öl sind die Elektron-Maschinen den Angaben nach hervorragend für die Medizintechnik und für Verpackungen im Lebensmittelbereich geeignet und begünstigen die Reinraumproduktion. Die servomotorischen Antriebe garantieren demnach eine dauerhaft hohe Teilequalität. Die gezeigte Elektron 30 ist mit einer Spritzeinheit der internationalen Größe 55 ausgestattet ist. Sie fertigt medizintechnische Träger für 1 ml-Ampullen mit 1,6 g, in einer Zykluszeit von 9,1 s. auf einem Werkzeug mit vier Kavitäten der Firma Braunform, Bahlingen. Weitere Informationen: www.milacron.com, www.ferromatik.com Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle B3, Stand 3203 |
Ferromatik Milacron GmbH, Malterdingen
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