| 02.09.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Eine innovative Bauweise des „Optigon“-Wasserfiltrationssystems, das bei der Unterwassergranulierung Schmutz und Feinteile aus dem Prozesswasser entfernt, verringert nach Angaben von Nordson BKG den Stromverbrauch zur Wasserfiltration drastisch und senkt demnach den Gesamtstromverbrauch des Granulators um fast 10 bis 17 Prozent. Das Unternehmen stellt die neue Bauart auf der Fakuma 2014 vor.Das „Optigon“-Wasserfiltrationssystem macht den weiteren Angaben zufolge ein separates Feinteilesieb überflüssig, für das in Standardsystemen eine eigene Hilfswasserpumpe benötig werde. Stattdessen würden alle Schmutzpartikel von einem „Polygon“-Trommelsieb entfernt, dessen Siebe mit einer Porengröße von 70 µm feiner sind, als die bei Standardsystemen üblichen 150 µm. Die von einem kleinen Motor angetriebene Trommel dreht sich in dem Wasser, welches von der Haupt-Prozesswasserpumpe im gesamten Granuliersystem umgewälzt wird. Das Filtrationssystem ist so gestaltet, dass Schmutz und Feinteile innerhalb der Trommel verbleiben, bis sie in eine Sieblade außerhalb des Tanks abgesaugt werden. Da auf die Hilfspumpe verzichtet werden könne, benötige das neue Wasserfiltrationssystem Optigon lediglich 1.440 kW pro Jahr (gemessen bei 8.000 Stunden). Im Vergleich hierzu liegen die Werte bei den Systemen „Opti-Line“ und „Poly-Line“ bei 44.000 kW bzw. 98.480 kW. Da die Wasserfiltration bei der Unterwassergranulierung normalerweise 10 bis 17 Prozent des Energieverbrauchs ausmache, sinke der Gesamtenergieverbrauch dank der Sparsamkeit des Optigon-Systems um fast diese Höhe. „Das Optigon-System senkt den Stromverbrauch für die Prozesswasserfiltration letztlich dadurch, dass es die Arbeit, die früher einmal von einer separaten Pumpe geleistet wurde, von der Schwerkraft erledigen lässt“, sagte Adam Cowart, globaler Produktmanager von Nordson BKG. „Diese Innovation ist Teil von Nordson BKGs kontinuierlichem Verbesserungsprozess zur Vermeidung schädlicher Auswirkungen auf die Umwelt und zur Erhöhung der Energieeffizienz.“ Darüber hinaus bietet Nordson BKG zwei weitere selbst entwickelte Energiesparmaßnahmen an, die optional lieferbar sind:
Über Nordson BKG und Nordson Corporation Nordson BKG wurde 1994 gegründet und produziert Unterwassergranulierungen und Granulattrockner. Systeme von Nordson BKG sind weltweit im Einsatz. Ursprünglich Teil der Kreyenborg Gruppe, wurde Nordson BKG 2013 von der Nordson Corporation übernommen. Nordson BKG hat ihren Hauptsitz in Münster. Die Nordson Corporation entwickelt, produziert und vermarktet Produkte und Systeme, die zum Präzisionsauftragen und Verarbeiten von Klebstoffen, Beschichtungen, Polymeren und Kunststoffen, Dichtstoffen, Biomaterialien und anderen Materialien sowie für das Fluidmanagement, für Prüfung und Inspektion, UV-Härtung und Plasmaoberflächenbehandlung verwendet werden. Das Unternehmen, das 1954 gegründet wurde und dessen Hauptsitz sich in Westlake, Ohio/USA, befindet, führt Betriebe und Niederlassungen in über 30 Ländern. Weitere Informationen: www.nordsonpolymerprocessing.com, www.nordson.com Fakuma 2014, Friedrichshafen, 14.-18.10.2014, Halle A6, Stand 6404 |
Nordson BKG GmbH, Münster
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