| 11.02.2015, 05:56 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Aus biobasiertem Kunststoff hergestellte Kabelschutz-Wellrohre von Reiku sind laut Hersteller umweltschonende Alternativen zu herkömmlichen Materialvarianten und sollen zugleich handfeste Anwendungsvorteile bieten. Unter dynamischer Biegewechsel-Beanspruchung, die für viele Industrieroboter typisch ist, erreichen sie demnach hohe Standzeiten. Dazu Verkaufsleiter Peter Sailer: "In internen Versuchen blieben Bio-Wellrohre der Nennweite 70 auch noch nach 16 Millionen Zyklen in der Flexibilitätsprüfung schadensfrei, was in der Praxis Standzeiten von rund drei Jahren entspricht." Als Grund für diese Verhalten bei dynamischer Beanspruchung wird die besondere Leistungsfähigkeit des verwendeten Werkstoffs genannt: Die in Nennweiten von 12 bis 70 mm verfügbaren Bio-Kabelschutz-Wellrohre von Reiku sind aus halogenfrei flammgeschütztem Polyamid 11 (PA11). Dieser biobasierte technische Kunststoff kombiniert sehr gute mechanische Eigenschaften unter statischer und dynamischer Last mit hoher Temperatur- und Chemikalienbeständigkeit und er ist abriebfest. Weil er ganz überwiegend auf Basis von Rizinusöl hergestellt ist, das aus den Samen des tropischen Wunderbaums gewonnen wird, soll er eine bessere CO2-Bilanz aufweisen als Polyamide auf Basis fossiler Energieträger. Ein erster Anwender ist b+m surface systems mit Sitz im osthessischen Eiterfeld, ein Anbieter von vollautomatischen Lackieranlagen und Lackauftragssystemen für hochwertige Oberflächen. Das Unternehmen setzt die ressourcenschonenden Bio-Wellrohre von Reiku standardmäßig für ihre neue Lackierroboter-Generation des Typs T1 X5 ein. Sie sind dort außen am Roboterarm verlegt, enden auf dessen Achse 3 und schützen die Kabel- und Leitungspakete, die den Roboterkopf samt Zerstäuber mit Steuersignalen, Energie, Luft, Lack und Spülmedien versorgen. Die 6-Achsen-Knickarmroboter von b+m surface systems laufen in der Praxis meist im Dreischichtbetrieb und führen dabei kontinuierlich schnelle räumliche Bewegungen mit hohen Achsgeschwindigkeiten und -beschleunigungen aus. Um lange Standzeiten aller zugehörigen Komponenten zu erreichen, muss unter anderem auch der Kabelschutz diesen extremen Ansprüchen gewachsen sein. Darum habe sich der Roboterhersteller für die Bio-Wellrohre von Reiku entschieden, die für derart hohe dynamische Beanspruchungen optimiert seien. Nach inzwischen über 12 Monaten industriellem Dauereinsatz könne b+m von durchweg positiven Erfahrungenb berichten. Man habe in dieser Zeit rund 1.000 m Bio-Kabelschutz-Wellrohr NW70 verbaut und bisher keine Berichte über Ausfälle oder Reklamationen vorliegen. Reiku Kabelschutz-Wellrohre sind in einer Vielzahl von Varianten verfügbar, die spezifische Anwendungsanforderungen erfüllen. PA6 und Thermoplastische Polyester (TPE) sind Werkstoffe der Wahl für den allgemeinen Maschinen-, Apparate- und Fahrzeugbau. Wellrohre aus Thermoplastischem Polyurethan (TPU) können auch hohen dynamischen Belastungen widerstehen, die für die Bewegungen von Industrierobotern typisch sind. PA12 kann zusätzlich die in rauen Umgebungen bestehende Forderung nach hoher statischer und dynamischer Belastbarkeit bei besonders niedrigen Temperaturen erfülln und die PA11-Biotypen kombinieren ein hohes Maß an dynamischer Belastbarkeit, UV-, Chemikalien- und Temperaturbeständigkeit. Weitere Informationen: www.reiku.de |
Reiku GmbH, Wiehl-Bomig
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