| 11.02.2015, 10:32 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Statistische Daten der Thüringischen Kunststoffindustrie, erhoben vom PolymerMat e.V. und dem Fachgebiet Kunststofftechnik der TU Ilmenau. Die Ergebnisse dieser neuen Studie zeigen nach Angaben der Verfasser deutliche Unterschiede zu den bisherigen Angaben der Landesstatistiken auf. Demnach gab es in Thüringen zu Beginn des Jahres 2014 insgesamt 733 Unternehmen, deren Aktivitäten sich der Kunststoffbranche zuordnen lassen. Davon fallen 321 Unternehmen in die Primärkategorie, dass heißt mindestens 80 Prozent deren Geschäftstätigkeit hat demzufolge mit Kunststoff zutun. Ein Vergleich der Daten mit den Angaben des Thüringer Landesamts für Statistik zeige, dass dieses bisher lediglich die Primärkategorie erfasst habe. Die knapp 200 Betriebe aus der Sekundärkategorie, mit 20-80 Prozent Geschäftstätigkeit im Kunststoffbereich sowie anderweitig im Kontext stehende Unternehmen würden nicht berücksichtigt. Infolge der korrigierten Zuordnung der Unternehmen seien auch die Anzahl der Beschäftigten und der Umsatz der Branche neu zu bewerten. Demnach arbeiten insgesamt über 50.000 Beschäftigte in der Thüringischen Kunststoffbranche und erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von über 10,3 Mrd. Euro. Dies entspreche 20 Prozent des industriellen BIP im Bundesland. Mit einer Exportquote von 35,1 Prozent im Jahr 2013 liege die Branche zudem deutlich über dem Thüringer Durchschnitt. Damit sei die Bedeutung der Kunststoffindustrie für die Wirtschaftskraft des Landes Thüringen weit höher als bisher angenommen. Broschüre „Die Kunststoffindustrie – Thüringer Branchenprofil“ Weitere Details der Branchenanalyse und Informationen über die Aufstellung der Thüringischen Kunststoffindustrie wurden in der Broschüre „Die Kunststoffindustrie – Thüringer Branchenprofil“ zusammengefasst, die kostenlos von dem PolymerMat e.V. – Kunststoffclusterthüringen unter www.polymermat.de angefordert werden kann. |
PolymerMat e.V. Kunststoffcluster Thüringen, Ilmenau
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