| 23.05.2006 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das deutsche Patent- und Markenamt in München hat der Clyvia Technology GmbH (www.clyvia-tec.com) für ein Verfahren zum „katalytischen Depolymerisieren von kohlenwasserstoffhaltigen Rückständen“ sowie Vorrichtungen zum Durchführen dieses Verfahrens unter der Nummer 102005010151 ein Patent erteilt. Das teilte das Unternehmen in Wegberg mit. Das Verfahren zur Herstellung von Heizöl und Diesel nutzt Abfallstoffe wie Altöl, Spülöl und Kunststoff als Ausgangsmaterialien und ähnelt in seinem Ablauf dem Cracken von Rohöl. Derzeit wird auf dem Firmengelände in Wegberg-Wildenrath eine Pilotanlage errichtet, die Anfang Juni ihren Betrieb aufnehmen soll. Patentschutz für Verfahren zur Herstellung von Heizöl und Diesel aus Müll Bei dem von Clyvia auch zum internationalen Patent angemeldeten Verfahren handelt es sich um einen Prozess, bei dem Rohmaterialien in einem vorgewärmten Zustand in flüssiger oder breiiger Konsistenz unter fortwährendem Druck in einen auf Spalttemperatur beheizten Reaktor eingespritzt werden. Zudem wird eine gasförmige Fraktion zur Weiterbehandlung kontinuierlich aus dem Reaktor abgezogen. In Kombination mit einem Schaber, der die Innenwände des Reaktors zyklisch von Ablagerungen befreit, wird so ein hohes Maß an Verfügbarkeit sichergestellt. Die neuartige Technologie bietet sowohl öffentlichen und privaten Entsorgungsfirmen als auch zahlreichen Industrie- und Gewerbebetrieben einen wirtschaftlich lohnenden Weg der Abfallverwertung. Clyvia rechnet alleine in Deutschland mit einem Potenzial von 500 und weltweit mit bis zu 10.000 Anlagen. Geplant sind Einheiten mit einer Verarbeitungskapazität von 4.000 bis 40.000 Tonnen Abfall pro Jahr. Die Clyvia Technology GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Clyvia Inc. mit Sitz in Las Vegas, Nevada, USA, deren Aktien an der Börse in Frankfurt (WKN: A0F59X, ISIN: US18975K1088) sowie in New York (OTC BB: CLYV.OB) gehandelt werden. |
Clyvia Technology GmbH, Wegberg
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