| 27.03.2015, 06:18 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Im Geschäftsjahr 2014 stieg der Umsatz der Polytec Group gegenüber dem Vorjahr um ca. 3,1% auf 491,3 Mio. Euro. Darin enthalten ist ein Umsatzbeitrag der beiden Ende November 2014 erworbenen niederländischen Werke in Roosendaal und Putte von rund 8,5 Mio. Euro. Im Geschäftsbereich PKW erhöhte sich der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 8,3% auf 315,7 Mio. Euro. Der Umsatz des Bereiches entwickelte sich in allen Quartalen deutlich positiv. Alle für die Polytec Group wesentlichen Kunden im Seriengeschäft trugen zu diesem Anstieg bei. Der Umsatz im Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge reduzierte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 11,1% auf 123,1 Mio. Euro. Die Verminderung wird auf die allgemein rückläufige Marktentwicklung bei mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen zurückgeführt. Reduzierte Abrufe bei einem Kunden und Effekte aus der Abgasnormänderung EURO 6 trugen demnach zum geringeren Umsatz bei. Die Entwicklung im Geschäftsbereich Non-Automotive verlief während des Jahres sehr positiv. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber der Vorjahresperiode um 12,4% auf 52,5 Mio. Euro. Das EBITDA der Polytec Group belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf 36,5 Mio. Euro und lag somit auf dem Niveau des Vorjahres (36,4 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge sank um 0,2 Prozentpunkte auf 7,4%. Das EBIT erhöhte sich im Geschäftsjahr 2014 um 0,4 Mio. Euro oder 2,0% auf 20,6 Mio. Euro. Das entspricht einer EBIT-Marge von 4,2%. Darin enthalten war ein Ergebnisbeitrag aus der erstmaligen Einbeziehung der beiden erworbenen niederländischen Unternehmen in Höhe von rund 2,5 Mio. Euro. Das Eigenkapital der Polytec Group stieg von 137,2 Mio. Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2013 auf 144,3 Mio. Euro per 31. Dezember 2014. Trotz einer Dividendenauszahlung und des weiteren Rückkaufes eigener Aktien erhöhte sich das Eigenkapital durch das positive Konzernergebnis um 7,1 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich deutlich von 50,2% auf 34,0%. Hauptgründe für diesen Effekt seien die Konsolidierung der beiden niederländischen Unternehmen und die im September 2014 abgeschlossene erfolgreiche Platzierung eines Schuldscheindarlehens mit einem Gesamtvolumen von 100 Mio. Euro gewesen, das die Bilanzsumme von 373,1 Mio. Euro auf 424,0 Mio. Euro wesentlich ansteigen ließ. Gleichzeitig stieg dadurch der Endbestand der flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 auf 111,9 Mio. Euro (Vorjahr: 34,2 Mio. Euro). Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung für 2014 die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Dividende von 0,25 Euro je Aktie vorschlagen. Ausblick Das Management der Polytec Group geht für das laufende Geschäftsjahr von einem Konzernumsatz von über 600 Mio. Euro aus. Das diesen Erwartungen zugrunde liegende deutliche Umsatzwachstum werde durch die ganzjährige Einbeziehung der beiden erworbenen niederländischen Werke sowie durch organisches Wachstum auf Basis des Serienstarts neuer Produkte unterlegt. Auch die Ergebniszahlen sollten sich - trotz der geplanten Restrukturierungskosten aufgrund des Abschlusses eines Sozialplans für das Werk Gochsheim - spürbar verbessern. Angesichts der weiterhin volatilen Nachfrageentwicklung im Bereich Nutzfahrzeuge schließt das Management nicht aus, dass weitere Maßnahmen zum Abbau von Mitarbeitern folgen werden, die möglicherweise das Ergebnis belasten könnten. Im Markt für PKW erwartet das Management hingegen keine Überraschungen. Weitere Informationen: www.polytec-group.com |
Polytec Holding AG, Hörsching, Österreich
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