plasticker-News

Anzeige

27.08.2015, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Russland: Bierproduzenten verzichten auf große PET-Gebinde

Russlands Bierproduzenten wollen ab Mitte kommenden Jahres freiwillig auf die Verwendung von PET-Gebinden mit mehr als 1,5 Liter Inhalt verzichten.

Das kündigte der Vorsitzende des Branchenverbandes SRP, Andrej Gubka, kürzlich an. Einer Pressemitteilung zufolge kommt der SRP damit demonstrativ Bestrebungen der Politik zur weitgehenden Einschränkung des Verkaufs von alkoholischen Getränken in PET-Gebinden entgegen. Grundsätzlich hält der Verband PET-Gebinde jedoch weiterhin für eine geeignete Verpackung für Bier und verweist dazu auf die weltweite Praxis sowie auf internationale Untersuchungen, die die Ungefährlichkeit von PET aufzeigten.

Die russische Staatsduma hatte bereits im Sommer 2014 in erster Lesung einem Gesetzentwurf zugestimmt, der ein schrittweises Verbot des Verkaufs von alkoholischen Getränken in Kunststoffflaschen vorsieht. Die für die Verabschiedung des Gesetzes notwendige zweite Lesung wurde bislang allerdings mehrfach verschoben.

Anzeige

Der aktuellen SRP-Aussendung zufolge entfallen derzeit etwa 50% des Bierabsatzes im russischen Einzelhandel auf Kunststoffflaschen. Der Anteil der Bierbranche am russischen Markt für PET-Verpackungen wurde von Branchenexperten zuletzt mit etwa 30% beziffert. Die im SRP vereinten russischen Bierproduzenten verzichten bereits seit dem 1. Januar 2014 freiwillig auf die Verwendung von PET-Gebinden mit mehr 2,5 Liter Inhalt und beschränken die Abfüllung von Getränken mit mehr als 6% Alkoholgehalt auf Gebinde bis maximal 2 Liter.

Die russische Brauereiindustrie kämpft seit Längerem mit einem Rückgang des Bierabsatzes. Konzerne wie Baltika (Carlsberg), Anadolu Efes und SUN Inbev (Anheuser-Busch InBev) mussten in den vergangenen Monaten bereits mehrere Brauereien schließen. Als Ursachen für die Krise gelten neben der insgesamt schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation in Russland auch umfangreiche Regulierungen und steigende steuerliche Belastungen für Bierproduzenten.

Quelle: nov-ost.info

Chemie- und Kunststoffbranche, Russland

Anzeige

Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!


» zurück zum Seitenanfang


Aktuelle Geschäftskontakte
Top News / Meist gelesen
plasticker Newsletter
Wir informieren Sie schnell, umfassend und kostenlos über das, was in der Branche passiert.

» Jetzt anmelden!

» Weiterempfehlen

Machen Sie Ihre Reste zu Geld!
Sie haben Neuware-Restmengen, Mahlgüter oder Produktionsabfälle?

Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.

Für Ihre ausrangierten Maschinen und Anlagen finden Sie Abnehmer in der Maschinenbörse.
Aktuelle Rohstoffpreise
Neue Fachbücher
Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau

Analysiert man die Menge der kompakt gespritzten Kunststoffformteile, so kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass sich sicherlich mehr als die Hälfte davon kostengünstiger und mit besseren Toleranzen mittels Schaumspritzguss herstellen lassen.