| 26.08.2015, 10:30 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Die deutsche Industrie ist pessimistischer geworden, was ihre Exporte angeht. Ihre Erwartungen trübten sich im August weiter ein. Sie sanken in einer ifo-Umfrage auf 7,4 Saldenpunkte, nach 7,7 im Juli. Das bedeutet, die Unternehmen erwarten zwar noch Zuwächse beim Exportgeschäft, jedoch in geringerem Umfang. Die schwierige konjunkturelle Situation in den Schwellenländern und China setzt den Exporteuren zu. Von deutlichen Dämpfern bei den Exporterwartungen berichteten die Unternehmen aus der mineralölverarbeitenden und der chemischen Industrie. Der sinkende Ölpreis hinterlässt hier seine Spuren. Auch in anderen chemienahen Branchen werden weniger Aufträge aus dem Ausland erwartet. In den beiden deutschen Schlüsselbranchen, Maschinen- und Fahrzeugbau, zeigen die Erwartungen jedoch weiter nach oben. Die Unternehmer blicken optimistischer auf die zukünftigen Auslandsgeschäfte. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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