| 08.10.2015, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Brandenburg hat sich zu einem starken Standort der Kunststoff- und Chemieindustrie entwickelt. Im Industriegürtel rund um die Bundeshauptstadt Berlin sind Global Player wie BASF Schwarzheide und die PCK-Raffinerie in Schwedt genauso zu Hause wie mittelständisch geprägte Unternehmen – ob es der Klebefolienspezialist Orafol in Oranienburg ist oder die PAS Deutschland GmbH in Neuruppin als Experte für die Hausgeräteindustrie sowie eine dichte Hochschul- und Forschungslandschaft – wie das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Golm. Insgesamt zählt das Cluster Kunststoffe und Chemie rund 650 Unternehmen mit 12.000 Beschäftigten. Der Umsatz liegt bei rund 3,1 Milliarden Euro. Damit gehört das Cluster zu den starken Säulen der Brandenburger Wirtschaft, auf die sich das Land in der Wirtschaftsförderung mit der Strategie "Stärken stärken" konzentriert. Auch auf der diesjährigen Fakuma zeigen das Cluster und das Industrieland Brandenburg Flagge.Insbesondere am Brandenburg-Tag am 14. Oktober sind auf der Messe verschiedene Highlights geplant. So wird auf einem Business-Frühstück die Möglichkeit angeboten, neue Unternehmenskontakte zu knüpfen. Anschließend können Unternehmen während einer gemeinsam mit dem Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg organisierten internationalen Kooperationsbörse mit Hilfe vorab vereinbarter bilateraler Treffen neue grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen und Technologiepartnerschaften mit internationalen Partnern initiieren. Im Anschluss an die Kooperationsbörse findet eine Abendveranstaltung auf dem Gemeinschaftsstand der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg statt, bei der die neuen Kontakte vertieft werden können. Bislang haben sich 16 Aussteller angemeldet, darunter finden sich die hesco Kunststoffverarbeitung GmbH, die MaTec Gummiwerk GmbH und die Motzener Kunststoff - und Gummiverarbeitung GmbH. "Das Cluster bietet beste Voraussetzungen, um vorhandene Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in den Bereichen Biopolymere, Leichtbau/ Verbundwerkstoffe und Spezialitätenchemie sinnvoll in Innovations-Zentren zu bündeln und interessierten Unternehmen bei der Entwicklung von Produkt- und Prozessinnovationen zur Seite zu stehen. Auch in Querschnittsbereichen wie Entwicklung der Chemiestandorte im Land, Optimierung der Logistik für Kunststoffe und Chemie sowie Fachkräftesicherung verfolgen wir klar umrissene Ansätze, die den Industriestandort Brandenburg stärken und die unternehmerische Basis sichern helfen", betont Clustersprecher Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide. Innerhalb des Clusters wird insbesondere die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft vorangetrieben, um auf diese Weise die Innovationskraft insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken. Ziel ist, mit den verbesserten Produkten und Dienstleistungen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken. Das Clustermanagement mit der Clustermanagerin Kerstin Dohrmann ist bei der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes, der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB) angesiedelt und vermittelt den Unternehmen beispielsweise Kontakte zu Experten aus Forschung und Entwicklung. Darüber hinaus bietet die ZAB Unternehmen ein Full-Service-Paket von der Flächenauswahl bei Ansiedlungen über Förderberatung und Technologieprojekte bis zur Unterstützung bei der Fachkräftesuche. Weitere Informationen: www.kunststoffe-chemie-brandenburg.de, www.zab-brandenburg.de Fakuma 2015, Friedrichshafen, 13.-17.10.2015, Halle A6, Stand 6412 |
Cluster Kunststoffe und Chemie, ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB), Potsdam
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