| 04.12.2015, 05:56 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Um Treibstoffeffizienz und Zuverlässigkeit bei seinem neuen Verkehrsflugzeug zu verbessern, setzt der chinesische Flugzeugbauer Comac (Commercial Aircraft Corporation of China) anstelle von Metallrohren "Victrex Pipes" für den Schutz von Hochspannungskabeln ein. Durch die neue, thermoplastische Lösung können laut Anbieter Gewichtseinsparungen von bis zu 45 Prozent erzielt werden. Entwickelt wurde sie von dem chinesischen Unternehmen BeiJing FeiHang Jida Aviation Technology Co., Ltd. (Beijing Feihang) und Victrex, weltweit tätigem Anbieter PAEK-basierter Lösungen. Die Herstellung des Systems erfordert den Angaben nach weder spanende Nachbearbeitungen noch Korrosionsschutzbehandlungen, wie dies bei Metallen der Fall wäre. Durch die Verkürzung des Entwicklungszykluses konnten die beteiligten Unternehmen die Gesamtsystemkosten senken. Ein Beleg für die gleichbleibende Qualität der Produkte von Victrex ist die Zertifizierung der PEEK-Rohrfertigung nach AS9100C / ISO 9001:2008. Dem liegt ein Qualitätsmanagementsystem aus dem Flugzeugbau zugrunde, dass die Produktqualität entsprechend den Kundenanforderungen sowie den geltenden gesetzlichen und behördlichen Anforderungen sicherstellt. Den Anforderungen an die Kabineninnenausstattung und dem begrenzten Platz tragen "Victrex Pipes" Rechnung: Sie lassen sich unter Wärme mit herkömmlichen Verfahren umformen und mittels Schweißverfahren verbinden. Zu den Leistungsvorteilen der PEEK-Rohre zählen ausgezeichnete FST-Eigenschaften (Feuer/Rauch/Toxizität), hohe Dehnbarkeit und Korrosionsbeständigkeit. Zusätzlich bieten sie eine hohe dielektrische Festigkeit, die in Hochspannungsumgebungen unerlässlich ist. Weitere Informationen: www.victrex.com/victrex-pipes, www.comac.cc |
Victrex plc, Thornton Cleveleys, Lancashire, Großbritannien
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