| 06.09.2006 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Durch die Sammlung und Verwertung gebrauchter Verpackungen sind in Europa rund 42.000 Arbeitsplätze entstanden, schätzt die Europäische Kommission in einem soeben in Brüssel bekannt gewordenen Bericht über die Umsetzung der Europäischen Verpackungsrichtlinie, der nach der Sommerpause dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat zugeleitet werden soll. Das Verpackungsrecycling sei ein bedeutender Beitrag zum Umweltschutz – einschließlich der Verminderung des Treibhauseffekts – und trage dazu bei, die Wertstoffmärkte in Europa zu stabilisieren. Die Kosten lägen nicht höher als bei anderen anerkannten Umweltprogrammen und würden zu einem wesentlichen Teil durch Einsparungen bei der sonstigen Abfallwirtschaft ausgeglichen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V. (AGVU, www.agvu.de), Prof. Dr. Werner Delfmann: „Der Bericht der Europäischen Kommission ist vor allem ein Lob für die deutschen Verbraucher und Unternehmen, die unverändert Schrittmacher der Wertstoffsammlung in Europa sind. Gut ein Drittel aller europäischen Arbeitsplätze beim Verpackungsrecycling – also rund 15.000 – sind in Deutschland entstanden und auch die meisten technischen und organisatorischen Innovationen auf diesem Gebiet sind ‚made in Germany’.“ |
Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V., Berlin
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