| 06.07.2016, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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BASF bietet mit "Ultramid" C37LC ab sofort ein neues Material für Folien- und Monofilamentanwendungen wie beispielsweise Angelschnüre an. Ultramid C37LC ist ein PA6/6.6 Co-Polyamid. Es soll den Herstellern von Schrumpffolien für Lebensmittel ermöglichen, einen höheren Heißwasser- bzw. Heißluft-Schrumpf als bisher zu erzielen. Der Hersteller könne damit auf die sonst übliche Zumischung von amorphen Polyamiden verzichten. Das mache den Produktionsprozess schlanker und effizienter. Die verbesserten Eigenschaften des Produkts vermeiden laut BASF auch die unerwünschte Rollneigung bei asymmetrischen Mehrschichtfolien mit Polyethylen oder Polypropylen. Diese Folien werden unter anderem für Standbeutel, Deckelfolien und Tiefziehanwendungen verwendet. Durch die Absenkung des Schmelzpunktes des Ultramids auf 182°C entfalle der sonst übliche Aufwand für das Nachbehandeln durch ein Wasserbad oder durch Zumischen von amorphen Polyamiden. Mit Ultramid C37LC hergestellte Folien besitzen den Angaben zufolge eine geringere Kristallinität und seien dadurch deutlich weicher und transparenter als Folien aus herkömmlichem Copolyamid. Verbesserte Reiß- und Knotenfestigkeit von Angelschnüren Die Produkteigenschaften von Ultramid C37LC soll es den Herstellern von Fischernetzen und Angelschnüren erlauben, sogenannten Monofilamenten, die Reißfestigkeit bzw. Knotenfestigkeit ihrer Produkte weiter zu verbessern. Auch bei den Monofilamenten werde der Produktionsprozess effizienter, weil auf die Zugabe von amorphen Polyamiden oder Caprolactam verzichtet werden könne. "Das neue Ultramid C37LC ist ein großer Schritt nach vorne", betont Frank Reil, Leiter Marketing und New Business Development Polyamide bei BASF. "Es wird den Standard für Schrumpffolien und Monofilamente neu definieren. Wir erfüllen damit den Wunsch der Industrie nach noch mehr Produktqualität und Effizienz im Herstellprozess". Weitere Informationen: www.basf.com, www.performance-materials.basf.com |
BASF SE, Ludwigshafen
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