| 06.09.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit der bislang größten Anzahl an Spritzgießautomaten präsentiert sich BOY auf der K 2016. Der Spezialist für Spritzgießautomaten bis 1.000 kN Schließkraft greift bei seinem Messeauftritt die Themen "Internet der Dinge - vernetzte Maschinen" sowie "Individuelle Automationslösungen" auf. Als fast schon multitaskingfähig beschreibt der Hersteller seine Maschinen aus dem aktuellem Produktprogramm. BOY komme damit dem Wunsch der Kunststoff-Verarbeiter nach vielseitigeren Maschinen nach. Klaus Geimer, stellvertretender BOY-Geschäftsführer, betont: "Multifunktional ausgestattete Serienmaschinen – teilweise mit individuell zugeschnittenen Automationslösungen oder Paketen zur Rüstzeitoptimierung – stehen im Mittelpunkt des Käuferinteresses." Hand in Hand Auf der K 2016 können Besucher zwei Roboter auf einer BOY 35 E VV miteinander arbeiten sehen. Auf der BOY 35 E VV werden transparente Gläser gefertigt und anschließend von einem 6-Achs-Roboter aus dem Werkzeug entnommen. Die Gläser werden auf Anforderung individuell namentlich etikettiert und gefüllt. Anschließend übergibt der zweite – in diesem Falle kollaborierend arbeitende Roboter - das befüllte Glas direkt an den Messebesucher. Dabei kann auf die sonst übliche Schutzumhausung an dieser Übergabestelle verzichtet werden. Vernetzte Maschinendaten Ganz im Trend von Industrie 4.0 bietet BOY eine Status-App in seinem Verkaufsprogramm an. Mit dieser haben Anwender den jeweils aktuellen Status ihrer Maschinen jederzeit im Blick, ohne direkt vor Ort sein zu müssen. Diese Technologie demonstriert BOY auch auf seinem Messestand, wo die aktuellen Maschinendaten der Exponate gesammelt und auf mobilen Endgeräten online eingesehen werden können. Möglich macht dies die Procan Alpha Steuerung der BOY-Spritzgießautomaten, welche die Maschine mit einem digitalen Ausgang an die Online-Welt ausstattet (siehe auch plasticker-News vom 07.10.2015). Schnelle Schnecke mit nur 1,9 cm³ Gangvolumen Weiteres Messe-Highlight ist die Präsentation einer Mikrospritzguss-Maschine. Gezeigt wird eine BOY XS, die mit einer 8 mm Schnecke Teile eines Mikro-Wankelmotors mit einem Schussgewicht von nur 0,08 g fertigt. Kürzere Verweilzeiten des Materials in der Plastifiziereinheit bzw. ein schnellerer Durchsatz des Materials (nach dem First in - First out - Prinzip) bieten den Angaben zufolge die Möglichkeit, auch temperatursensiblere Materialien verarbeiten zu können. 3D-Einsätze mit größerem Format Das Drucken von 3D-Formeinsätzen und deren zeitnaher Einsatz auf einer BOY 25 E werden ebenfalls demonstriert. Während der Messe werden unterschiedliche Formeinsätze mit geometrisch voneinander abweichenden Teilen gedruckt. Das bislang nur bei der BOY XS eingesetzte Werkzeugwechselsystem zur Aufnahme der 3D-gedruckten Formeinsätze gibt es nun auch für die größeren BOY 25 E und BOY 35 E. Vielseitigkeit in Halle 13 Neben seinen Spritzgießautomaten wird BOY auch Anwendungen zur Mehr-Komponenten-Technik, zum Spritzblasen und zur Medizintechnik zeigen. "Bei einer weiteren Anwendung ist die aktive Mithilfe der Standbesucher erwünscht", verrät Klaus Geimer und fährt fort: "Diese können sich durch ihre Mitarbeit ihren eigenen praktischen Drehmomentschlüssel anfertigen. Lassen Sie sich auf unserem Messestand doch einfach überraschen." Weitere Informationen: www.dr-boy.de K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 13, Stand A43 |
Dr. Boy GmbH & Co. KG, Neustadt-Fernthal
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