| 22.09.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Nachfrage nach Biokunststoffen, seien es biologisch abbaubare Materialien oder langlebige Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, steigt kontinuierlich und gilt ökologisch gesehen als eine deutlich erkennbare positive Entwicklung.Nichtsdestotrotz erfordert die Verarbeitung von Biokunststoffen bei der derzeit verfügbaren Informationsbasis eine große Menge an Know-How. Aus diesem Grund wurde vor drei Jahren ein Konsortium aus Instituten und Hochschulen gegründet, das sich nun mit Unterstützung der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V. dieser Problematik annimmt. Das SKZ als Teil dieses Konsortiums untersucht bereits seit Jahren für eine Vielzahl an kommerziell verfügbaren Biokunststoffen die entsprechenden Prozess- und Verarbeitungsparameter. Die ersten Ergebnisse wurden nun in einer kostenlosen Broschüre und in einer frei zugänglichen Online-Datenbank veröffentlicht. Das SKZ beschäftigt sich ebenfalls seit langem mit dem Schweißen und Kleben, dem Compoundieren und der Extrusion sowie mit dem Spritzgießen und der additiven Fertigung von Biokunststoffen. Im Vergleich zu konventionellen Kunststoffen haben Biokunststoffe derzeit noch einen geringen Marktanteil. Damit dieser im Sinne einer nachhaltigen Kunststoffindustrie stetig gesteigert werden kann und Biokunststoffe bei der Materialauswahl für Produkte eine zunehmend größere Rolle spielen können, stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) weitere Mittel zur Verfügung, die es dem SKZ erlauben, gezielt und praxisnah auf die Fragestellungen der Industrie einzugehen. Am Dienstag, den 25. Oktober 2016, stehen interessierten Besuchern der K 2016 kompetente SKZ-Mitarbeiter sowie der Geschäftsführer Dr.-Ing. Peter Heidemeyer für Fragen rund um Biokunststoffe zur Verfügung. Am SKZ-Stand können Besucher erfahren, welche ersten wegweisenden Untersuchungen zu Biokunststoffen das SKZ für die Industrie kostenlos durchführen kann. Diese kostenfreien Demonstrationsprojekte oder Machbarkeitsstudien sollen den Unternehmen ermöglichen, im Nachgang ihre innovativen Ideen und Produkte effizienter zu entwickeln. Wichtig dabei ist auch, dass die grundlegenden Ergebnisse allen interessierten Verarbeitern von Biokunststoffen zu Gute kommen. Weitere Informationen: www.biokunststoffe-verarbeiten.de, www.skz.de K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 10, Stand H15 |
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg
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