| 06.10.2016, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Auf der K 2016 präsentiert der Automationsspezialist Waldorf Technik GmbH & Co. KG neue Technologien für die Herstellung von Medizin- und Verpackungslösungen im Spritzgießverfahren. Mit "Vario Tip", einem patentierten variablen Anlagenkonzept zur Herstellung von Pipettenspitzen und Blutreagenzbehältern, will Waldorf Technik zeigen, wie Automationen aus Sicht des Unternehmens sein müssen. Die intelligente Entnahmetechnik sowie patentierte Logistik bilden laut Hersteller das Herzstück der Anlage. Die Spritzgussteile werden mit einer individuell entwickelten Greifer- und Umsetztechnik in einem Teilespeicher in Kavitätengruppen gesammelt. Die Racks lassen sich so kavitätensortiert befüllen. Das Automationssystem ist modular aufgebaut. Zudem können diverse Funktionsmodule wie Filtermontage, Prüfung systematischer oder sporadischer Fehler, Austauschstationen und verschiedene Verpackungsvarianten modular angedockt werden. Das Anlagenkonzept ist unabhängig von der Kavitätenzahl im Spritzgießwerkzeug. Außerdem stellt Waldorf-Technik ihr weiterentwickeltes Produktsegment der IML-Automationen vor. Das Portfolio deckt mittlerweile mit fünf verschiedenen Standardserien unterschiedliche Kundenanforderungen wie reduziertes Invest, Etagen-IML, reduzierten Platzbedarf, Anlagen für Konsumgüterverpackungen wie auch Großgebinde ab. Ein weiteres Highlight stellt das Barriere Coating als industrielle Methode, kostengünstig hergestellte Spritzgussbehälter mit hervorragenden Barriereeigenschaften zu versehen, dar. So wurde den Angaben zufolge die erste industrielle Anlage mit einer Zykluszeit von unter vier Sekunden bereits erfolgreich im Markt installiert. Weitere Anlagen mit bis zu 64 Kavitäten seien in der Projektierung mit internationalen Kunden. Die Besonderheit des Barrier Coatings sieht Waldorf Technik in der Kombination der Vorteile eines Konservenglases (wie etwa hervorragende Gas- und Wasserdampf-Barriere, Geschmacksschutz, Schutz gegen Migration von Fremdstoffen in das Nahrungsmittel etc.) mit denen von kostengünstigen Kunststoffverpackungen (nicht brechbar, splittert nicht, stapelbar, geringer Platzbedarf und logistisch vorteilhaft). Im Gegensatz zu heutigen Kunststoff-Lösungen könne so die Haltbarkeit von Lebensmitteln aller Art signifikant verbessert werden. Dies erlaube der Lebensmittelindustrie wiederum die Produktion von effizienteren Losgrößen, was schließlich Logistikkosten in der Nachbestückung der Handelsregale spare. Anders als bei anderen Verfahren zur Herstellung von Kunststoff-Barriere-Behältern (z.B. EVOH-Tiefziehen) eröffne das Barrier Coating den Verpackungsdesignern einen neuen Freiheitsgrad an Formen. Dadurch, dass sich der Prozess der Geometrie des Behälters vollständig anpasse, lassen sich selbst völlig unsymmetrische Formen oder auch Behälter mit Rippen und Stapelkanten problemlos zu Barrierebehältern machen. Und das zu geringeren Kosten, da die Barriereschicht gerade einmal 0,1 Mikrometer messe und damit praktisch kaum mit Materialverbrauch verbunden sei. Weitere Informationen: www.waldorf-technik.de K 2016, 19.–26.10.2016, Düsseldorf, Halle 8b, Stand E32 |
Waldorf Technik GmbH & Co. KG, Engen
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